10.11.2014 | Pressemeldung

Verstärkte Einbeziehung des Praxispersonals befürwortet

Verband medizinischer Fachberufe e.V. bezieht Stellung zum Referentenentwurf des Versorgungsstärkungsgesetzes

Der Referentenentwurf zum Versorgungsstärkungsgesetz enthält gute Ansätze zur Verbesserung der ambulanten Versorgung. Als Interessenvertretung der Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellten begrüßt der Verband medizinischer Fachberufe e.V. besonders die Implementierung der Leistungen der Praxisassistent(inn)en in die Versorgung und den Ausbau der Übertragung von Leistungen an das Praxispersonal.

„Wir befürworten die geplante Erweiterung des Überleitungs- und Case Managements. Hier haben Medizinische Fachangestellte in Verträgen zur hausärztlichen Versorgung bereits wichtige Koordinierungsaufgaben übernommen. Dies hat sich bewährt und muss genutzt werden, um Kontinuitätsbrüche für Patienten mit schweren Krankheiten zu verhindern und Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe zu leben“, erklärte dazu Sabine Ridder, Präsidentin des Verbandes.

„Für die meisten Patienten ist das Team der niedergelassenen Arztpraxis die erste Anlaufstelle bei Erkrankungen und somit ist ein fester Bezugspunkt für die Versorgung chronisch Kranker und polymorbider Menschen. Es ist deshalb wichtig, dass im vorliegenden Referentenentwurf der Hauptschwerpunkt auf die ambulante medizinische Versorgung gelegt wird. Fraglich ist jedoch, ob das Abschaffen von Überkapazitäten Ärzte in unterversorgte Gebiete bringt. Beispielsweise sollte eher überlegt werden, wie Facharztzentren effizient in die Versorgung des Umlandes einbezogen werden können, etwa durch Transportkostenübernahme für immobile Patienten“, so Sabine Ridder weiter.

Das Zerschlagen vorhandener Strukturen verringere auch die Perspektiven der Mitarbeitern/innen und sei das falsche Signal in einer bereits sehr angespannten Versorgungssituation. Es konterkariere zudem die Forderung nach schnelleren Facharztterminen.

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