26.4.2004 | Pressemeldung

Novellierung des Ausbildungsberufs Arzthelferin orientiert sich an veränderten Bedingungen

Das Antragsgespräch zur Neuordnung der Ausbildung der Arzthelferin ist erfolgreich verlaufen. Anfang vergangener Woche trafen sich dazu die Sozialpartner im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung in Bonn.


Als Vertreterinnen des Berufsverbandes der Arzt-, Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen e.V. nahmen daran die BdA-Präsidentin Sabine Rothe und Käthe Oertel teil. Von Seiten der Bundesärztekammer waren u.a. deren Vizepräsidentin Dr. Ursula Auerswald sowie Rosemarie Bristrup vertreten.

Während des einstündigen konstruktiven Austausches betonten Arbeitnehmer- wie Arbeitgebervertreter übereinstimmend die Notwendigkeit der Neuordnung. „Die Ausbildungsordnung muss den Markterfordernissen unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung in der Bundesrepublik sowie den veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen im Gesundheits- und Sozialwesen entsprechen“, bestätigte auch Gisela Mettin vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) die Dringlichkeit der Novellierung.

BdA-Präsidentin Sabine Rothe: „Die neue Ausbildungsordnung muss zugleich flexibel und nach modernen methodisch-didaktischen Grundzügen gestaltet werden. Die Vermittlung von medizinischen Grundkenntnissen gehört genauso dazu wie das Wissen um die Sozialgesetzgebung, die Einführung in Managementaufgaben und die Lernfeldorientierung. Wichtig ist uns auch das Erlernen von Schlüsselqualifikationen wie Kommunikationsfähigkeit und psychosoziale Kompetenz.“

Zudem haben sich die Sozialpartner darauf geeinigt, die Ausbildung als Monoberuf mit einer Dauer von drei Jahren beizubehalten. Das ist notwendig, um den hohen Anforderungen des Berufes gerecht zu werden.

Bundesärztekammer und BdA sind sich darüber einig, dass die Attraktivität des Berufes gestärkt werden muss. Nur mit gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen, die die Möglichkeit der Weiterqualifizierung haben, ist die Betreuung der Patienten im ambulanten Gesundheitswesen möglich. Dafür werden sie sich gemeinsam einsetzen.

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (ZI) hatte die Vorbereitung Neuordnung mit einer mehrstufigen Studie begleitet.

Hier kommen Sie direkt zu Ihrem Landesverband

Bundesweite Terminübersicht

25.02.2026 18:30 - 20:00 Uhr
76532 Baden-Baden
Wundversorgung – Einfach machen
Termin anzeigen
27.02. 08:45 Uhr - 01.03.2026 14:15 Uhr
33602 Bielefeld
bpt-INTENSIV 2026
Termin anzeigen
27.02.2026 17:00 - 19:00 Uhr
10777 Berlin
UPT vs. PZR - Unterstützende Parodontitistherapie vs. Professionelle Zahnreinigung
Termin anzeigen
06.03. - 07.03.2026
04356 Leipzig
Zahntechnik plus 2026
Termin anzeigen
07.03.2026 09:00 - 16:30 Uhr
44141 Dortmund
6. WESTFÄLISCHER EVA-TAG
Termin anzeigen
14.03.2026 11:30 Uhr
39576 Stendal
Stammtisch in Sachsen-Anhalt
Termin anzeigen
18.03.2026 17:00 - 20:20 Uhr
ONLINE
"Der ältere Mensch" - Fortbildungsreihe - Medikation im Alter
Termin anzeigen
28.03.2026 11:30 Uhr
06108 Halle
Stammtisch in Sachsen-Anhalt
Termin anzeigen