27.3.2026 | Fachinformation

Haustiere ausschließlich aus vertrauenswürdigen Quellen beziehen

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) rät dringend vom Kauf illegal nach Deutschland eingeführter Hunde und Katzen ab.

Erst kürzlich hatte das Friedrich-Loeffler-Institut gemeldet, dass in Rheinland-Pfalz bei einem aus der Russischen Föderation eingeführten jungen Hund eine Infektion mit dem Rabiesvirus (RABV) amtlich festgestellt und durch das Nationale Referenzlabor (NRL) bestätigt wurde. Laut vorgelegtem Impfpass war das Tier sowohl mittels Mikrochip gekennzeichnet als auch gegen Tollwut geimpft. Zudem war demnach die gemäß Vorgaben 30 Tage nach Impfung durchzuführende serologische Untersuchung des Antikörpertiters erfolgt. Ebenso wurde die anschließende dreimonatige Wartezeit vor der Verbringung in die EU eingehalten. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist jedoch davon auszugehen, dass die Eintragungen im Impfpass sowie in den begleitenden Dokumenten inkorrekt bzw. nicht authentisch waren.

Um wirkungsvoller gegen den illegalen Handel vorgehen zu können, arbeitet das BVL seit Oktober 2024 mit seinen europäischen Partnerbehörden im Pet Animals Network (PAN) zusammen. Im Jahr 2025 haben die am PAN teilnehmenden Behörden 594 Meldungen erstellt, um Gesundheits- und Tierschutzprobleme sowie grenzüberschreitende, illegale Handlungen beim Handel mit Hunden und Katzen zu melden.

Das BVL rät davon ab, Haustiere auf Onlineplattformen, von nicht zertifizierten Anbietern oder in sozialen Netzwerken zu bestellen oder im Straßenverkauf zu erwerben. Stattdessen sollten Haustiere nur aus vertrauenswürdigen Quellen wie lokalen Tierheimen, eingetragenen Tierschutzvereinen oder seriösen Züchtern mit entsprechender Erlaubnis bezogen werden. Ein Kaufvertrag, der Informationen wie Ort, Datum, Verkäufer- und Käuferdaten, Rasse, Wurfdatum, Chip-Nr., Impfungen sowie den Kaufpreis enthält, verringert das Risiko des illegalen Welpenhandels, fasst das BVL zusammen.

"Wer Tiere aus zweifelhaften Quellen erwirbt, spart nicht nur am völlig falschen Ende, sondern verfolgt einem verqueren Tierschutzgedanken. Nicht nur, dass man diesen illegalen Tierhandel unterstützt, der vor allem für die Tiervermehrer äußerst lukrativ ist. Im Zweifel erhalten Sie ein totkrankes Tier, welches am Ende möglicherweise mit seinem Leben bezahlen muss", so Katrin Hammermann, unsere Referatsleitung Tiermedizinische Fachangestellte.

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