24.4.2017 | Fachinformation

Illegaler Welpenhandel: Falsch verstandene Tierliebe treibt Amtstierärzte ins Dilemma

BbT-Kongress: Auch Veterinäre immer öfter Zielscheibe von Gewaltattacken

Mit dem illegalen Handel von Hunden lassen sich gute Geschäfte machen. Auch Privatpersonen "adoptieren" oft kuschelige Welpen aus dem Ausland. Viele bedenken dabei nicht, dass die Einfuhr solcher Tiere nach Deutschland einen sicheren Schutz gegen die Einschleppung der Tollwut voraussetzt. Der ist aber in der Regel erst ab einem Alter von 15 Wochen gegeben, wenn die Impfung der Welpen wirksam geworden ist. Werden jüngere, illegal eingeführte Welpen aufgegriffen, müssen sie mehrere Wochen in Quarantäne, und das in einem Alter, in dem sie für ihre weitere Entwicklung dringend auf enge Kontakte mit anderen Hunden oder Menschen als Bezugspersonen angewiesen sind.

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