11.6.2026 | Fachinformation
Im Rahmen des Hitzeaktionstages gibt der Virchowbund, Verband der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. in einem Lunchbreak-Webinar am 11.06. um 13:00 Uhr Ärztinnen und Ärzte konkrete Tipps, um hitzebedingte Behandlungsanlässe und Todesfälle zu reduzieren, Wechselwirkungen bei Medikamenten zu vermeiden und Patienten durch Beratung zu stärken.
Diese Veranstaltung kann auch von Medizinischen Fachangestellten besucht werden, die sich diesbezüglich informieren möchten. Unter anderem werden folgende Fragestellungen geklärt:
Zur Webinar-Registrierung
Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN): Klimawandel und Gesundheit - Hitze erhöht Risiko für Nierensteine
Die DGfN empfiehlt besonders in der warmen Jahreszeit täglich etwa 2,5 Liter Flüssigkeit, bei Hitze auch mehr, über Nahrung und Getränke zu sich zu nehmen. In den heißen Regionen der Welt, dem sogenannten "Steingürtel", seien Harnsteine besonders verbreitet. Dieses Risiko könnte sich durch den Klimawandel auch in Deutschland erhöhen, so die DGfN auf ihrer Website.
Die wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung von Harnsteinen sei eine ausreichende Trinkmenge. Diese verdünne den Urin und senke so die Konzentration von Stoffen wie Kalzium, Oxalat oder Harnsäure, aus denen sich die meisten Nierensteine bilden. Rund 70 Prozent der Steine bestehen aus Kalziumoxalat. Ungesüßte Tees, Mineralwasser mit wenig Kalzium und dünne Saftschorlen sind laut DGfN hier geeignete Getränke. Weitere Infos und Risikofaktoren, die neben einem Flüssigkeitsmangel Harnsteine begünstigen, hat die DGfN auf ihrer Website zusammengefasst: www.dgfn.eu
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV): Gut vorbereitet durch Hitzewellen- Informationsangebot für Praxen
Die KBV bietet im Rahmen des Aktionstages am 11.06. zahlreiche Veranstaltungen und ein vielfältiges Informationsangebot auch für Praxen an.
Zu den Infos auf der Themenseite der KBV: www.KBV.de
Der Hitzeaktionstag findet am 11. Juni bereits zum vierten Mal statt und wird im gesamten Bundesgebiet wieder mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen unterstützt.
Über 120 Organisationen unterstützen unter dem Motto "Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze" die politischen Forderungen des Hitzeaktionstags. Hitze ist das größte klimawandelbedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland. Jährlich sind tausende hitzebedingte Todesfälle zu beklagen.
Während der Hitzeperioden wird das Gesundheitssystem durch eine erhöhte Krankheitslast, vermehrte Krankenhauseinweisungen und Rettungsdiensteinsätze stärker belastet. Darüber hinaus sind die Menschen in ihrer Produktivität und ihrem Wohlbefinden eingeschränkt.
Um Hitzegefahren zu erkennen und besonders gefährdete Personen entsprechend zu schützen, wurde der Hitzeaktionstag 2023 von der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), der Bundesärztekammer, dem AWO Bundesverband, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Deutschen Pflegerat, dem GKV-Spitzenverband und der Klima-Allianz Deutschland initiiert.
Zu ausführlichen Infos auf der Aktionsseite: https://hitzeaktionstag.de/mitmachen/
Hitzeaktionstag am 11.06. - Hitzeschutz in der Patientenversorgung
Lunchbreak-Webinar des Virchowbundes zur Umsetzung des Hitzeschutzes in der PatientenversorgungIm Rahmen des Hitzeaktionstages gibt der Virchowbund, Verband der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. in einem Lunchbreak-Webinar am 11.06. um 13:00 Uhr Ärztinnen und Ärzte konkrete Tipps, um hitzebedingte Behandlungsanlässe und Todesfälle zu reduzieren, Wechselwirkungen bei Medikamenten zu vermeiden und Patienten durch Beratung zu stärken.
Diese Veranstaltung kann auch von Medizinischen Fachangestellten besucht werden, die sich diesbezüglich informieren möchten. Unter anderem werden folgende Fragestellungen geklärt:
- Wie werden vulnerable Patientengruppen identifiziert und präventiv erreicht?
- Wie können hitzebedingte Erkrankungen erkannt und behandelt werden?
- Welche Medikamente wirken bei Hitze anders und wie sollte die Medikation angepasst werden?
- Wie wird die Praxisorganisation angepasst, um Patienten und Personal effektiv zu schützen?
- Wo gibt es Aufklärungsmaterial und weitere Unterstützung?
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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN): Klimawandel und Gesundheit - Hitze erhöht Risiko für Nierensteine
Die DGfN empfiehlt besonders in der warmen Jahreszeit täglich etwa 2,5 Liter Flüssigkeit, bei Hitze auch mehr, über Nahrung und Getränke zu sich zu nehmen. In den heißen Regionen der Welt, dem sogenannten "Steingürtel", seien Harnsteine besonders verbreitet. Dieses Risiko könnte sich durch den Klimawandel auch in Deutschland erhöhen, so die DGfN auf ihrer Website.
Die wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung von Harnsteinen sei eine ausreichende Trinkmenge. Diese verdünne den Urin und senke so die Konzentration von Stoffen wie Kalzium, Oxalat oder Harnsäure, aus denen sich die meisten Nierensteine bilden. Rund 70 Prozent der Steine bestehen aus Kalziumoxalat. Ungesüßte Tees, Mineralwasser mit wenig Kalzium und dünne Saftschorlen sind laut DGfN hier geeignete Getränke. Weitere Infos und Risikofaktoren, die neben einem Flüssigkeitsmangel Harnsteine begünstigen, hat die DGfN auf ihrer Website zusammengefasst: www.dgfn.eu
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV): Gut vorbereitet durch Hitzewellen- Informationsangebot für Praxen
Die KBV bietet im Rahmen des Aktionstages am 11.06. zahlreiche Veranstaltungen und ein vielfältiges Informationsangebot auch für Praxen an.
Zu den Infos auf der Themenseite der KBV: www.KBV.de
Der Hitzeaktionstag findet am 11. Juni bereits zum vierten Mal statt und wird im gesamten Bundesgebiet wieder mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen unterstützt.
Über 120 Organisationen unterstützen unter dem Motto "Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze" die politischen Forderungen des Hitzeaktionstags. Hitze ist das größte klimawandelbedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland. Jährlich sind tausende hitzebedingte Todesfälle zu beklagen.
Während der Hitzeperioden wird das Gesundheitssystem durch eine erhöhte Krankheitslast, vermehrte Krankenhauseinweisungen und Rettungsdiensteinsätze stärker belastet. Darüber hinaus sind die Menschen in ihrer Produktivität und ihrem Wohlbefinden eingeschränkt.
Um Hitzegefahren zu erkennen und besonders gefährdete Personen entsprechend zu schützen, wurde der Hitzeaktionstag 2023 von der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), der Bundesärztekammer, dem AWO Bundesverband, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Deutschen Pflegerat, dem GKV-Spitzenverband und der Klima-Allianz Deutschland initiiert.
Zu ausführlichen Infos auf der Aktionsseite: https://hitzeaktionstag.de/mitmachen/