5.5.2026 | Fachinformation
Inzwischen ist der 7. Mai weltweit zu einem Symbol für die Selbstbestimmungsrechte des Kindes unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition geworden. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr ist "Genitale Selbstbestimmung und das soziale Umfeld".
Viele Menschen, die an Folgen irreversibler Genital-Eingriffe ohne eigene Einwilligung leiden, sprechen aufgrund sozialen, kulturellen, religiösen oder institutionellen Drucks nicht darüber. Diese Tabus rund um die Intimität können zu Unsicherheiten und Isolation führen und Spannungen in Partnerschaften und Familien verursachen. Darüber zu sprechen fördert Solidarität und schafft das dringend notwendige Bewusstsein für die Rechte von Kindern, so das WWDOGA-Team auf seiner Website.
Der "Weltweite Tag der Genitalen Selbstbestimmung" fordert:
In diesem Jahr erinnert der 7. Mai zum vierzehnten Mal an die Verkündung des "Kölner Urteils". Dieses hatte 2012 auch Jungen das Recht auf genitale Selbstbestimmung zugesprochen, indem es eine medizinisch nicht indizierte Vorhautentfernung ("Beschneidung") eines Jungen als eine strafbare Körperverletzung bewertete.
Alle wichtigen Infos zum 7. MAI 2026 – Weltweiter Tag der Genitalen Selbstbestimmung (WWDOGA) – 14 JAHRE "KÖLNER URTEIL" auf der Seite: https://genitale-selbstbestimmung.de/
Eine Stimme für Betroffene auf der Seite MOGiS e.V. : https://mogis.info/
Eine zentrale Kundgebung findet wieder in Köln am Samstag, 9. Mai 2026 statt. Der Treffpunkt ist um 11:00 Uhr – Köln, Roncalliplatz. Die Zentrale Kundgebung mit Redebeiträgen findet ab 12:00 Uhr statt. Für alle, die nicht dabei sein können, wird es wieder ab 11:00 Uhr einen Live-Stream aus Köln geben: https://genitale-selbstbestimmung.de/.
Die Gläserne Werkstatt (Solingen) lädt am Freitag, 08. Mai 2026 um 18:30 Uhr zu einem Fokustag ein, der sich mit dem Thema genitale Selbstbestimmung und zentralen Fragen zu Menschenrechten, Kinderrechten und gesellschaftlicher Verantwortung beschäftigt. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich informieren, austauschen und unterschiedliche Perspektiven kennenlernen möchten: https://www.glaeserne-werkstatt-solingen.de
Weltweiter Tag der genitalen Selbstbestimmung
Über 80 Organisationen rufen bereits zum 14. Mal zum "Weltweiten Tag der genitalen Selbstbestimmung" oder auch Worldwide Day of Genital Autonomy (WWDOGA) am 7. Mai auf. Der Verband medizinischer Fachberufe e. V. gehört zu den Organisationen und unterstützt die Forderungen des WWDOGA.Inzwischen ist der 7. Mai weltweit zu einem Symbol für die Selbstbestimmungsrechte des Kindes unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition geworden. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr ist "Genitale Selbstbestimmung und das soziale Umfeld".
Viele Menschen, die an Folgen irreversibler Genital-Eingriffe ohne eigene Einwilligung leiden, sprechen aufgrund sozialen, kulturellen, religiösen oder institutionellen Drucks nicht darüber. Diese Tabus rund um die Intimität können zu Unsicherheiten und Isolation führen und Spannungen in Partnerschaften und Familien verursachen. Darüber zu sprechen fördert Solidarität und schafft das dringend notwendige Bewusstsein für die Rechte von Kindern, so das WWDOGA-Team auf seiner Website.
Der "Weltweite Tag der Genitalen Selbstbestimmung" fordert:
- Einhaltung und Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention Art. 2 (Schutz vor Diskriminierung), Art. 3 (Vorrang des Kindeswohls) und Art. 24, Absatz 3 (Abschaffung schädlicher Bräuche).
- Gesetzesinitiativen weltweit, die den Schutz aller Kinder unabhängig vom Geschlecht vor nicht-therapeutischen Genitaloperationen vorsehen.
- Schutz von Kindern mit atypischen körperlichen Geschlechtsmerkmalen vor medizinisch nicht notwendigen Genitaloperationen und weiteren Eingriffen.
- Sofortiger Stopp der Massenbeschneidungen von Jungen im Rahmen angeblicher HIV-Prävention in vor allem afrikanischen Ländern.
- Öffentliche Forschung und Aufklärung zu den Folgen von nicht-therapeutischen Genitaloperationen an Kindern in ihren unterschiedlichen Formen und sozialen Kontexten.
In diesem Jahr erinnert der 7. Mai zum vierzehnten Mal an die Verkündung des "Kölner Urteils". Dieses hatte 2012 auch Jungen das Recht auf genitale Selbstbestimmung zugesprochen, indem es eine medizinisch nicht indizierte Vorhautentfernung ("Beschneidung") eines Jungen als eine strafbare Körperverletzung bewertete.
Alle wichtigen Infos zum 7. MAI 2026 – Weltweiter Tag der Genitalen Selbstbestimmung (WWDOGA) – 14 JAHRE "KÖLNER URTEIL" auf der Seite: https://genitale-selbstbestimmung.de/
Eine Stimme für Betroffene auf der Seite MOGiS e.V. : https://mogis.info/
Eine zentrale Kundgebung findet wieder in Köln am Samstag, 9. Mai 2026 statt. Der Treffpunkt ist um 11:00 Uhr – Köln, Roncalliplatz. Die Zentrale Kundgebung mit Redebeiträgen findet ab 12:00 Uhr statt. Für alle, die nicht dabei sein können, wird es wieder ab 11:00 Uhr einen Live-Stream aus Köln geben: https://genitale-selbstbestimmung.de/.
Die Gläserne Werkstatt (Solingen) lädt am Freitag, 08. Mai 2026 um 18:30 Uhr zu einem Fokustag ein, der sich mit dem Thema genitale Selbstbestimmung und zentralen Fragen zu Menschenrechten, Kinderrechten und gesellschaftlicher Verantwortung beschäftigt. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich informieren, austauschen und unterschiedliche Perspektiven kennenlernen möchten: https://www.glaeserne-werkstatt-solingen.de