13.3.2026 | Fachinformation
Dass tatsächlich die gleichen Bakterienstämme im Mund und im Darm von Patientinnen und Patienten mit chronischer Lebererkrankung zu finden sind, zeigen nun die Ergebnisse einer neuen Studie im Fachjournal "Nature Microbiology".
Ein Forschungsteam unter Leitung der Technischen Universität München und des King’s College London identifizierte mehrere Bakterienspezies aus dem Mund, die sich im Darm von Patienten ansiedelten und stellten damit einen Zusammenhang zwischen Mundbakterien und der Gesundheit von Darm und Leber her.
"Aus unseren Ergebnissen ergeben sich potenzielle neue Ansätze für Therapien für Menschen mit fortgeschrittener chronischer Lebererkrankung. Könnte man die Darmbarriere schützen oder wiederherstellen, ließe sich gegebenenfalls das Voranschreiten der Krankheit bremsen. Das Mikrobiom im Mund gezielt zu verändern, bietet Ansatzpunkte, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und klinische Komplikationen zu vermeiden", sagt Dr. Vishal Patel vom King’s College.
Zur vollständigen Meldung im internen Mitgliederbereich.
Mundbakterien spielen eine Rolle bei chronischer Lebererkrankung
Jährlich sterben über zwei Millionen Menschen an fortgeschrittener chronischer Lebererkrankung (Advanced Chronic Liver Disease, ACLD). Mehrfach wurde bereits ein Zusammenhang zwischen einem gestörten Darm-Mikrobiom und diesem Krankheitsbild hergestellt.Dass tatsächlich die gleichen Bakterienstämme im Mund und im Darm von Patientinnen und Patienten mit chronischer Lebererkrankung zu finden sind, zeigen nun die Ergebnisse einer neuen Studie im Fachjournal "Nature Microbiology".
Ein Forschungsteam unter Leitung der Technischen Universität München und des King’s College London identifizierte mehrere Bakterienspezies aus dem Mund, die sich im Darm von Patienten ansiedelten und stellten damit einen Zusammenhang zwischen Mundbakterien und der Gesundheit von Darm und Leber her.
"Aus unseren Ergebnissen ergeben sich potenzielle neue Ansätze für Therapien für Menschen mit fortgeschrittener chronischer Lebererkrankung. Könnte man die Darmbarriere schützen oder wiederherstellen, ließe sich gegebenenfalls das Voranschreiten der Krankheit bremsen. Das Mikrobiom im Mund gezielt zu verändern, bietet Ansatzpunkte, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und klinische Komplikationen zu vermeiden", sagt Dr. Vishal Patel vom King’s College.
Zur vollständigen Meldung im internen Mitgliederbereich.