30.1.2026 | Fachinformation
Weit mehr als die Hälfte erwäge einen Wechsel aufgrund mangelnder Nutzerfreundlichkeit sowie zu hoch empfundener Lizenzgebühren. Unzureichender Kundensupport (52 Prozent) sowie versteckte Preissteigerungen und zu hohe Wartungskosten (jeweils 46 Prozent) seien weitere zentrale Motive für eine erhöhte Bereitschaft, das derzeitige PVS wechseln zu wollen.
Ein großes Unzufriedenheitspotenzial bleibe nach wie vor die Fehlerhäufigkeit zentraler PVS-Prozesse: So berichten insgesamt 82 Prozent der Praxen von regelmäßigen Problemen beim Auslesen der elektronischen Gesundheitskarte. Auch beim Verbindungsaufbau des Konnektors mit der Telematikinfrastruktur (TI) treten bei über 81 Prozent der Praxen häufig Fehler auf.
Darüber hinaus sei bei anderen TI-Anwendungen, insbesondere bei der Erstellung des elektronischen Rezepts (E-Rezept), die Fehlerhäufigkeit besonders hoch. Über 71 Prozent klagten hier über regelmäßig auftretende Schwierigkeiten, fasst das Zi die Ergebnisse der Erhebung zusammen, an der sich rund 3.200 Praxen und Medizinische Versorgungszentren beteiligten.
Laut Zi seien folglich die meisten Nutzenden mit ihrer Praxissoftware weiterhin eher unzufrieden.
In der Umfrage äußerten jedoch 44,8 % der Befragten, dass sie das PVS nicht wechseln wollten, weil sie Probleme bei der Datenmigration befürchteten und 39,4 % rechneten mit hohen Wechselkosten. 38,2 % wären unsicher, zu welchem anderen PVS Sie wechseln sollten. Von 131 PVS Systemen seien 32 PVS in die Analyse einbezogen, so das Zi.
"Die Analyse gibt einen guten Überblick über die gängigen PVS im Vergleich zur Nutzerzufriedenheit", ergänzt unsere Vizepräsidentin, Patricia Ley.
Das Zi stellt auf seiner Website die in die Analyse einbezogenen Systeme mit ihren Bewertungen vor. Praxen können in dem interaktiven Vergleichsportal sehen, wie welches PVS abgeschnitten hat und welche Produkte von Ärzten und Psychotherapeuten zum Beispiel aufgrund ihrer hohen Nutzerfreundlichkeit und einer geringen Fehlerrate empfohlen werden.
Zum Interaktiven PVS-Vergleichsportal
Zu den Ergebnissen der Zi-Befragung zur Zufriedenheit der PVS in Praxen und MVZ
Zur vollständigen Pressemeldung auf der Seite des Zi
Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) stellt die Ergebnisse seiner Onlinebefragung zur Zufriedenheit mit Praxisverwaltungssystemen vor
Jede dritte Arzt- und Psychotherapiepraxis in Deutschland möchte ihr Praxisverwaltungssystem (PVS) aktuell wechseln. Das meldet das Zi am 15.01.Weit mehr als die Hälfte erwäge einen Wechsel aufgrund mangelnder Nutzerfreundlichkeit sowie zu hoch empfundener Lizenzgebühren. Unzureichender Kundensupport (52 Prozent) sowie versteckte Preissteigerungen und zu hohe Wartungskosten (jeweils 46 Prozent) seien weitere zentrale Motive für eine erhöhte Bereitschaft, das derzeitige PVS wechseln zu wollen.
Ein großes Unzufriedenheitspotenzial bleibe nach wie vor die Fehlerhäufigkeit zentraler PVS-Prozesse: So berichten insgesamt 82 Prozent der Praxen von regelmäßigen Problemen beim Auslesen der elektronischen Gesundheitskarte. Auch beim Verbindungsaufbau des Konnektors mit der Telematikinfrastruktur (TI) treten bei über 81 Prozent der Praxen häufig Fehler auf.
Darüber hinaus sei bei anderen TI-Anwendungen, insbesondere bei der Erstellung des elektronischen Rezepts (E-Rezept), die Fehlerhäufigkeit besonders hoch. Über 71 Prozent klagten hier über regelmäßig auftretende Schwierigkeiten, fasst das Zi die Ergebnisse der Erhebung zusammen, an der sich rund 3.200 Praxen und Medizinische Versorgungszentren beteiligten.
Laut Zi seien folglich die meisten Nutzenden mit ihrer Praxissoftware weiterhin eher unzufrieden.
In der Umfrage äußerten jedoch 44,8 % der Befragten, dass sie das PVS nicht wechseln wollten, weil sie Probleme bei der Datenmigration befürchteten und 39,4 % rechneten mit hohen Wechselkosten. 38,2 % wären unsicher, zu welchem anderen PVS Sie wechseln sollten. Von 131 PVS Systemen seien 32 PVS in die Analyse einbezogen, so das Zi.
"Die Analyse gibt einen guten Überblick über die gängigen PVS im Vergleich zur Nutzerzufriedenheit", ergänzt unsere Vizepräsidentin, Patricia Ley.
Das Zi stellt auf seiner Website die in die Analyse einbezogenen Systeme mit ihren Bewertungen vor. Praxen können in dem interaktiven Vergleichsportal sehen, wie welches PVS abgeschnitten hat und welche Produkte von Ärzten und Psychotherapeuten zum Beispiel aufgrund ihrer hohen Nutzerfreundlichkeit und einer geringen Fehlerrate empfohlen werden.
Zum Interaktiven PVS-Vergleichsportal
Zu den Ergebnissen der Zi-Befragung zur Zufriedenheit der PVS in Praxen und MVZ
Zur vollständigen Pressemeldung auf der Seite des Zi