14.6.2021 | Fachinformation

Umgang mit Opfern häuslicher Gewalt in der zahnärztlichen Praxis

Erkennen

Verletzungen im Bereich von Mund, Kiefer und Gesicht gehören zu den häufigsten Folgen häuslicher Gewalt. Betroffen sind oft die Lippen, die Zähne und der Kiefer. Charakteristische Verletzungen sind zum Beispiel
  • Zahntraumata wie Zahnrisse, -brüche und -absplitterungen,
  • Riss des Oberlippenbändchens, Verletzungen der Oberlippe,
  • Kieferfrakturen,
die sich mit der Krankengeschichte des Patienten nicht vereinbaren lassen.

Der Zahnärztin und dem Zahnarzt kommt somit eine entscheidende Rolle beim Erkennen häuslicher Gewalt zu.

Was ist zu tun?
  • Gibt es Hinweise auf Gewalteinwirkungen, sollte der Patient behutsam darauf angesprochen werden.
  • Fragen sollten dennoch klar und eindeutig formuliert sein.
  • In einem vertrauensvollen Gespräch kann vermittelt werden, dass es Unterstützungsangebote gibt.
Die BZÄK informiert auf ihrer Website Praxen über den Umgang mit Opfern häuslicher Gewalt. Neben Hinweisen zum Umgang mit betroffenen Patienten sind juristische Einordnungen sowie verschiedene Unterlagen, z.B. Dokumentationsbogen und Ablaufdiagramm für die Zahnarztpraxis, eingestellt. Ein besonderes Augenmerk gilt betroffenen Kindern und Jugendlichen.

Umgang mit Opfern häuslicher Gewalt in der zahnärztlichen Praxis

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