7.2.2023 | aktuelle Meldung

Unterstützung unseres Protestes

Der MFA- und ZFA-Protesttag wird auch von Arbeitgeberseite unterstützt. Hier einige Auszüge:
  • Praxisteams sind das Herz der Versorgung" - Hausärzteverband unterstützt Protestaktion der MFA
    Der Verband der medizinischen Fachberufe setzt am 08. Februar seine Proteste mit einer Aktion am Brandenburger Tor fort und unterstreicht damit seine Forderungen an die Politik nach finanzieller Stärkung und höherer Anerkennung. Der Deutsche Hausärzteverband unterstützt die Medizinischen Fachangestellten (MFA) ausdrücklich in ihrem Protest. „Unsere Praxisteams sind das Herz der Versorgung und unerlässlich für unsere tägliche Arbeit in den Praxen“, sagt Dr. Markus Beier, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes, im Vorfeld der Protestaktion. „Schon jetzt ist es für viele Praxisinhaberinhaberinnen und Praxisinhaber schwer bis unmöglich, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden. Ohne eine entsprechende Stärkung ihrer Leistungen, drohen dem ambulanten Bereich die Mitarbeitenden bald vollständig abhandenzukommen – es ist jetzt an der Zeit, dass Politik und Selbstverwaltung die notwendigen Bedingungen schaffen, damit sich die herausragende Arbeit unserer Praxisteams auch im Honorarsystem widerspiegelt."
    Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Arbeitsbelastung und angesichts höherer Gehaltsaussichten in anderen Sektoren und Branchen, entscheiden sich immer mehr MFA, ihre Tätigkeit in den Praxen aufzugeben. „Um der Personalnot Einhalt zu gebieten, müssen die Leistungen unserer Mitarbeitenden endlich angemessen im Honorarsystem abgebildet werden, etwa über einen adäquaten Zuschlag für Praxisteams. Das würde die Patientenversorgung stärken, die Attraktivität des Berufs steigern und wäre für unser Gesundheitssystem günstiger als die aktuellen Gedankenspiele um Gesundheitskioske und Co,” so Beier. „Die Proteste der MFA müssen endlich Gehör finden.“ Mehr
  • MEDI GENO unterstützt Proteste der Medizinischen Fachangestellten
    Der bundesweite Ärzteverbund MEDI GENO Deutschland e. V. unterstützt die geplante Protestaktion des Verbands medizinischer Fachberufe e. V. am kommenden Mittwoch vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte fordern mit großer Unterstützung aus der niedergelassenen Ärzteschaft angemessene Gehälter und mehr Wertschätzung ihrer Leistungen. MEDI engagiert sich seit vielen Jahren für eine adäquate Bezahlung und die Qualifizierung von MFA.
    „Wir haben keine Sprechstundenhelferinnen mehr, sondern top-ausgebildete medizinische Fachkräfte, die auch so bezahlt werden müssen. Ohne MFA gäbe es auch keine ambulante Versorgung“, mahnt MEDI GENO Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Baumgärtner. Der Mangel an qualifiziertem Personal sei aktuell so groß, dass die medizinische Versorgung in Gefahr sei. „Wenn wir unseren Medizinischen Fachangestellten ihre Arbeit nicht angemessen bezahlen können, dann wandern sie in die Verwaltung oder Krankenhäuser ab. Das ist für uns Niedergelassene ein riesiges Problem und es wird noch viel schlimmer“, beschreibt Baumgärtner die Lage. Mehr
  • Ohne MFA geht es nicht! - Magen-Darm-Ärzte unterstützen die Proteste des Medizinischen Fachpersonals in Berlin
    „Politik verwaltet Mangel“, konstatiert der Verbandsvorsitzende der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, Dr. Ulrich Tappe. „Sie reagiert immer erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und laut um Hilfe schreit. So war es beim Pflegepersonal in den Kliniken und so kommt es jetzt bei den Medizinischen Fachangestellten in unseren Praxen.“
    Der Berufsverband (bng) hat schon seit langem auf die Probleme der fehlenden öffentlichen Anerkennung und Wertschätzung des Praxispersonals hingewiesen, ohne das die Flut von jährlich rund 600 Mio. ambulanten Patientenfällen überhaupt nicht bewältigt werden könnte. „Dabei weiß jeder einzelne Patient, der in unsere Praxen kommt, die Arbeit unserer Mitarbeiterinnen durchaus zu schätzen. Schließlich erfährt sie oder er am eigenen Leib, wie wichtig und unverzichtbar die qualifizierte Unterstützung des Arztes für den Ablauf von Untersuchungen und Behandlungen ist.“ Mehr
  • MFA-Protest am Brandenburger Tor: KBV bekundet Solidarität
    Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) unterstützt den Protest der Medizinischen Fachangestellten (MFA) heute vor dem Brandenburger Tor in Berlin: Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. (vmf) fordert mit der Aktion Änderungen in der Finanzierung des ambulanten Gesundheitswesens, die angemessene Gehälter für die MFA in den ärztlichen Praxen ermöglichen.
    „Obwohl die MFA schon in der Pandemie Außerordentliches geleistet haben, ist ihnen eine entsprechende Würdigung in Form eines staatlichen Corona-Bonus verwehrt geblieben“, sagte KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen. Eine entsprechende Wertschätzung ihres enormen Engagements in der Patientenversorgung sei lange überfällig. „Sie sind eine unersetzliche Stütze der ambulanten Versorgung: Denn ohne MFA lässt sich keine Arztpraxis betreiben.“ Die kontinuierliche Unterfinanzierung der ambulanten medizinischen Versorgung führe aber auch dazu, dass Praxisinhaber zunehmend Schwierigkeiten hätten, Medizinische Fachangestellte zu finanzieren, so dass viele von ihnen von den durch staatliche Hilfen bevorzugten Krankenhäusern abgeworben würden, so der KBV-Chef. Vor diesem Hintergrund werde es zudem immer schwieriger, qualifizierte Fachkräfte für die Arbeit in den Praxen zu finden. Mehr
  • Praxisärzte unterstützen MFA-Protest
    „MFA und Ärzteschaft stehen Schulter an Schulter beim Protest gegen die Gesundheitspolitik von Minister Karl Lauterbach“, betont Dr. Christiane Wessel, stellvertretende Bundesvorsitzende des Virchowbundes. „Unsere Ziele sind dieselben: Wertschätzung für den ambulanten Bereich und eine gesicherte Finanzierung der Regelversorgung.“
    „Politik und Krankenkassen machen es sich leicht, indem sie den Schwarzen Peter einfach den Ärzten und Zahnärzten zuschieben. Doch mit ihrer fehlgerichteten Sparpolitik haben sie viele Praxen in akute Existenznot gebracht. Für die Inflation und horrend gestiegenen Kosten gibt es keinen angemessenen Ausgleich“, sagt Wessel. Auch ein Corona-Bonus für MFA wurde bislang verweigert.
    „Der Fachkräftemangel kann nicht von den Praxen alleine bekämpft werden. Wir leisten bereits unseren Beitrag, mit (von den Kassen nicht mitgetragenen) Tariferhöhungen, freiwilligen Boni und dem Vorschlag einer Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich. Bleiben Politik und Kassen bei ihrer Verweigerungshaltung, müssen wir unsere Leistungen der Vergütung anpassen und die Sprechzeiten reduzieren.“
    Aktuell leiden 75 Prozent der haus- und fachärztlichen Praxen unter dem Fachkräftemangel, da u. a. die Krankenkassen ausgebildete MFA mit deutlich höheren Gehältern aus der Versorgung abwerben. Das Geld dafür stammt aus den Beiträgen der Versicherten. Mehr
  • KZBV zeigt Solidarität mit (Zahn-)Medizinischen Fachangestellten
    Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) zeigte sich einmal mehr solidarisch mit den Anliegen der Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA). „Die Zahnmedizinischen Fachangestellten leisten Tag für Tag einen entscheidenden Beitrag für die Versorgung unserer Patienten. Sie arbeiten hart dafür, dass unsere Zahnarztpraxen Spitzenreiter in Sachen Prophylaxe, Prävention und Gesundheitsförderung sind. Diese Leistung muss seitens der Politik endlich entsprechend gewertschätzt werden. Statt aber die Leistungen der ZFA durch einen Bonus, wie etwa in der Pflege geschehen, anzuerkennen, haben sie keinerlei Unterstützung erfahren. In einem wirtschaftlichen Umfeld, das bereits von exorbitant steigenden Energiekosten und einer hohen Inflationsrate geprägt ist, uns mit dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz dann auch noch den notwendigen Honorarzusatz zu beschneiden, die strikte Budgetierung wiedereinzuführen und die Leistungen der erst unlängst in die Versorgung gebrachten neuen Parodontitistherapie zu streichen, gleichzeitig aber zu glauben, dass Zahnärzte ihren Mitarbeitern noch angemessene Gehälter zahlen können, zeigt ein hohes Maß an Zynismus. Es wird zunehmend deutlich, dass die ambulante Versorgung und die dort arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Politik auf der Strecke gelassen werden. Wenn die Bundesregierung nicht handelt, befürchten wir, dass zusammen mit dem allgemeinen Fachkräftemangel, der auch im niedergelassenen ärztlichen und zahnärztlichen Bereich zu spüren ist, erhebliche Gefahren für die Patientenversorgung entstehen“, sagte Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV. Mehr

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