20.8.2021 | aktuelle Meldung

Wie geht es unseren Berufsangehörigen und was können wir tun?

Berichte, Bilder und Videos über die Hochwasserkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 findet man unendlich im Internet. Die Hilfs- und Spendenbereitschaft ist enorm und auch Programme zur Soforthilfe wurden auf den Weg gebracht.

Doch wie geht es unseren Berufsangehörigen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz? Wie viele von ihnen sind sowohl persönlich als auch beruflich betroffen?

In vielen Arzt-, Tierarzt-, Zahnarztpraxen und zahntechnischen Laboren, aber auch in Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen ist auch Wochen danach nicht an normale Abläufe zu denken. Zu groß sind die Schäden und das Chaos, das die Regenmassen und Überschwemmungen ausgelöst haben. Auch Arbeitsplätze wurden zerstört, die persönliche Unsicherheit dadurch zusätzlich um ein Vielfaches verschärft. Die individuellen Schicksale sind dramatisch und übersteigen die eigene Vorstellungskraft. Wir sind in Gedanken bei unseren Kolleg*innen in den Hochwassergebieten, die Familienangehörige, Freunde, Nachbarn, Kolleg*innen oder Arbeitgeber*innen verloren haben und trauern mit ihnen.

Wir stehen solidarisch an der Seite unserer Berufsangehörigen in den betroffenen Regionen und bieten aktiv unsere Unterstützung an. Mit der Aktion „Offenes Ohr“ wollen wir als Kolleg*innen für Kolleg*innen für euch da sein und zuhören. Wir können damit sicherlich nicht die Probleme lösen, aber neben der Zeit, die wir uns für euch nehmen, finden wir ggf. in unserem breiten Netzwerk Wege und können euch damit helfen. Wir sind für euch telefonisch am besten abends ab 20 Uhr erreichbar oder ihr versucht es einfach zu anderen Zeiten. Gebt uns die Möglichkeit, wenn es ggf. gerade nicht passt, eine Uhrzeit zum Telefonieren zu vereinbaren. Wenn möglich, könnt ihr uns auch eine Mail „Stichwort Hochwasser“ schreiben und euch auf diese Weise mit uns verabreden:

Wenn im Rahmen unserer Aktion „Offenes Ohr“ konkrete Ideen und Aktivitäten entstehen, wie wir unsere Kolleg*innen darüber hinaus unterstützen können, werden wir diese aufgreifen und umsetzen. Wir wollen den betroffenen Medizinischen, Tiermedizinischen, Zahnmedizinischen Fachangestellten und Zahntechniker*innen eine Stimme geben.

Wichtig ist aber auch, dass wir alle weiterhin den Menschen in den betroffenen Regionen helfen, denn sie brauchen diese Hilfe noch über viele Wochen und Monate. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Wer vor Ort mit anpacken will, wendet sich am besten an eine der koordinierten Hilfsaktionen. Auch Geldspenden werden weiterhin dringend gebraucht, damit die Hilfsorganisationen vor Ort ihren Job machen können und die Hilfe bei den Menschen ankommt.

Unsere Verbandsmitglieder können sich mit ihren Fragen rund um den Arbeitsplatz gerne direkt an die Rechtsabteilung unseres Verbandes wenden.

Das Team der Aktion „Offenes Ohr“

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