23.4.2021 | aktuelle Meldung

Belastung von Praxisteams in der Corona-Pandemie wird untersucht

Der Lehrstuhl für Allgemeinmedizin der Uni Witten/Herdecke will die tägliche Arbeit der Teams in den Hausarztpraxen während der Corona-Pandemie transparent machen und bittet um Mitwirkung bei seiner Flashmobstudie.
  • Wann?
    Am 28.04.2021 (Mittwochvormittag) soll parallel in vielen Hausarztpraxen erhoben werden, wie oft und aus welchen Gründen das Praxisteam zu SARSCoV-2 bzw. COVID-19 telefonisch kontaktiert wird und wie belastend dies ist.
  • Wie?
    Bei dieser Flashmobstudie dokumentieren die Medizinischen Fachangestellten alle Telefonanrufe, die über die Hauptleitung eingehen. Für alle Gespräche, die COVID-19 thematisieren, füllen sie zusätzlich den Erhebungsbogen aus.
  • Weitere Informationen und alle Dokumente: www.flashmobstudie.de
Die Uni schreibt dazu in ihren Teilnahmeinformationen:

"Ziel ist es zu erfassen, wie häufig eine telefonische Beratung zu COVID-19 seitens Patient*innen an einem durchschnittlichen Praxistag in Anspruch genommen werden, welche Beratungsanlässe thematisiert werden und ob zusätzliche Belastungen für Sie damit verbunden sind. Die Studie wird von der Professur für Primärztliche Versorgung der Universität Witten/Herdecke durchgeführt. Die Teilnahme ist freiwillig. ...

Ist ein Rückschluss auf meine Person möglich? Nein, alle im Zuge der Studie erfassten Daten sind anonym, so dass anhand der von Ihnen gemachten Angaben keine Rückschlüsse auf die Praxis oder die teilnehmenden Personen möglich ist. Die Studiennummer auf den Erhebungsunterlagen dient ausschließlich dem Zweck, während der Auswertungen zu wissen, welche Daten aus derselben Praxis stammen. Sie lässt keinen Rückschluss auf Sie bzw. die Praxis zu. ...

Wie werden die Daten verarbeitet? Die erhobenen anonymen Daten werden zugriffsbeschränkt auf Servern der Universität Witten/Herdecke gespeichert und an der Professur für Primärärztliche Versorgung zum Zweck der wissenschaftlichen Forschung ausgewertet. Die Ergebnisse werden in Fachzeitschriften veröffentlicht, um sie mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu teilen."

Das Projekt wird unterstützt vom Hausärzteverband Westfalen-Lippe und der DEGAM. Erste Ergebnisse werden im Juni erwartet.

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