25.8.2010 | aktuelle Meldung

Grußwort zum Azubi-Tag Ost

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, liebe Organisatorinnen,

gern habe ich die Schirmherrschaft über den 2. Azubi-Tag Ost des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. übernommen.

Durch die aktive Arbeit des Verbandes in Sachsen habe ich bereits viel über die Ziele, Aufgaben und vor allem das praktische Wirken der Interessenvertretung der Medizinischen, Zahnmedizinischen und Tiermedizinischen Fachangestellten erfahren. Und das nötigt mir Respekt ab - vor der Arbeit dieser Organisation und der Arbeit der Fachangestellten in den Praxen.

In den Berufen, die Sie als Auszubildende gerade erlernen, hat sich allein im Laufe der vergangenen 20 Jahre ein enormer Wandel vollzogen. Auf den ersten Blick ist das bereits an der Berufsbezeichnung zu erkennen - von -helferin oder Sprechstundenschwester hin zur Medizinischen Fachangestellten. Auf den zweiten Blick erkennt man den Wandel in den Inhalten, die mit dem medizinisch-technischen Fortschritt, mit dem gewachsenen Selbstbewusstsein der Patienten, mit den veränderten demografischen Bedingungen Schritt halten mussten.

Heute erlernen Sie Gesundheitsfachberufe, die sich an einer bedeutsamen Schnittstelle für ambulante gesundheitliche Versorgung der Menschen befinden - und zwar nicht nur in den Städten und in den Ballungsgebieten, sondern auch im ländlichen Raum. Die freien Berufe der Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte schaffen besonders dort ganz wichtige Arbeitsplätze für junge Frauen und Männer. Das ist gerade in den östlichen Bundesländern nicht zu unterschätzen, denn die Alterung der Gesellschaft geht hier noch einen Schritt schneller vonstatten, weil noch immer viele junge Menschen keine ausreichende Perspektive sehen.

Dass Sie am Samstag diese Veranstaltung besuchen werden, zeigt nicht nur, dass Sie geblieben sind, sondern auch, dass Sie Interesse daran haben, Ihr Wissen in ungewohnter Form zu vertiefen. Mehr als 20 Angebote stehen auf dem Programm. Sie erwarten gezielte Vorbereitungen auf die praktische Prüfung, Tipps für einen professionellen Umgang mit Patienten am Telefon und das Wundmanagement chronischer Wunden, aber auch für die Hygienevorschriften und das Notfallmanagement und und und ...

Ich wünsche Ihnen dabei viel Spaß, neue Erkenntnisse, interessante Bekanntschaften und vielleicht kommen auch wir im Verlaufe dieses Tages miteinander ins Gespräch.

Kristin Schütz,
sozialpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag

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