24.2.2026 | Fachinformation
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ruft anlässlich des Darmkrebsmonats März Ärztinnen und Ärzte dazu auf, in ihren Praxen auf Präventionsangebote aufmerksam zu machen.
Um dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, unterstützt die KBV das Vorhaben mit Infomaterialien. Ein Wartezimmerplakat trägt den Titel: "Große Probleme fangen oft klein an" und soll Patientinnen und Patienten auf die Darmkrebsfrüherkennung aufmerksam machen. Eine Infokarte informiert kurz und übersichtlich über das für Frauen und Männer einheitliche Vorsorge-Angebot. Praxen können beides kostenlos bei der KBV bestellen. Eine Patienteninformation zum Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl kann ergänzend als PDF-Dokument heruntergeladen werden, so die KBV.
Zu ausführlichen Infos und Bestellung der Infomaterialien für die Praxis: www.kbv.de
Darmkrebs gehört zu den drei häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen und Männern in Deutschland. Jedes Jahr sterben laut dem Zentrum für Krebsregisterdaten etwa 23.000 Menschen an Darmkrebs. Die Zahl der Neuerkrankungen liegt jährlich bei rund 55.000. Gesetzlich versicherte Frauen und Männer haben ab dem Alter von 50 Jahren Anspruch auf eine Darmkrebsvorsorge. Darmkrebs ist bei Frauen die zweithäufigste und bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung. Etwa jede neunte Krebserkrankung in Deutschland betrifft den Dickdarm (Kolon) bzw. Mastdarm (Rektum).
Im Rahmen einer Vorsorge-Darmspiegelung (Koloskopie) können gegebenenfalls Darmpolypen entfernt werden, die sich andernfalls zu Krebs entwickeln könnten. Nach 10 Jahren kann bei unauffälligem Befund eine Wiederholungskoloskopie durchgeführt werden. Alternativ ist ab dem Alter von 50 Jahren auch alle zwei Jahre ein immunologischer Test auf verstecktes Blut im Stuhl (iFOBT bzw. FIT-Test) möglich. Bei auffälligem Ergebnis wird zu einer Koloskopie geraten. Für Personen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko gelten spezifische Empfehlungen.
Zur Krebsfrüherkennungs-Richtlinie
Die Felix Burda Stiftung informiert mit ihrer neuen Aufklärungskampagne unter dem Motto "Die Schwarzwaldklinik informiert" mit der Titelmelodie und Originalszenen der 80er-Jahre-Serie über Präventionsmöglichkeiten und räumt mit Myten und Vorurteilen über die Darmkrebsvorsorge auf. Die Kernzielgruppe der gesetzlichen Darmkrebsvorsorge sind Frauen und Männer ab 50 Jahren. Diese Generation ist mit der Serie "Die Schwarzwaldklinik" aufgewachsen.
In TV-Spots werden Fragen beantwortet, ob man zur Vorsorge gehen sollte, obwohl man sich gesund fühlt; eine Darmspiegelung schmerzhaft ist; wie man das Krebsrisiko senkt und welche Vorsorge es gegen Krebs gibt.
Zu ausführlichen Infos zur Kampagne, Flyern und Plakaten auf www.felix-burda-stiftung.de
Weitere Links:
Deutsche Krebsgesellschaft: www.krebsgesellschaft.de
Deutsche Krebshilfe: https://www.krebshilfe.de/darmkrebsmonat/
Gastro-Liga: www.gastro-liga.de
Netzwerk gegen Darmkrebs e.V.: www.netzwerk-gegen-darmkrebs.de
Stiftung LebensBlicke: www.lebensblicke.de
Darmkrebsmonat März - Patienten gezielt auf Früherkennungsprogramm ansprechen
Der März steht zum 25. Mal bundesweit im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Erstmals im Jahr 2002 ausgerufen von der Felix Burda Stiftung, Deutsche Krebshilfe, Deutsche Krebsgesellschaft, Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Stiftung LebensBlicke und Gastro-Liga, wird der Darmkrebsmonat März heute auch vom Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. und zahlreichen weiteren Medien, Gesundheitsorganisationen, Unternehmen, Städten, Kliniken und Privatpersonen unterstützt, die sich gemeinsam für die Darmkrebsvorsorge engagieren.Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ruft anlässlich des Darmkrebsmonats März Ärztinnen und Ärzte dazu auf, in ihren Praxen auf Präventionsangebote aufmerksam zu machen.
Um dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, unterstützt die KBV das Vorhaben mit Infomaterialien. Ein Wartezimmerplakat trägt den Titel: "Große Probleme fangen oft klein an" und soll Patientinnen und Patienten auf die Darmkrebsfrüherkennung aufmerksam machen. Eine Infokarte informiert kurz und übersichtlich über das für Frauen und Männer einheitliche Vorsorge-Angebot. Praxen können beides kostenlos bei der KBV bestellen. Eine Patienteninformation zum Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl kann ergänzend als PDF-Dokument heruntergeladen werden, so die KBV.
Zu ausführlichen Infos und Bestellung der Infomaterialien für die Praxis: www.kbv.de
Darmkrebs gehört zu den drei häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen und Männern in Deutschland. Jedes Jahr sterben laut dem Zentrum für Krebsregisterdaten etwa 23.000 Menschen an Darmkrebs. Die Zahl der Neuerkrankungen liegt jährlich bei rund 55.000. Gesetzlich versicherte Frauen und Männer haben ab dem Alter von 50 Jahren Anspruch auf eine Darmkrebsvorsorge. Darmkrebs ist bei Frauen die zweithäufigste und bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung. Etwa jede neunte Krebserkrankung in Deutschland betrifft den Dickdarm (Kolon) bzw. Mastdarm (Rektum).
Im Rahmen einer Vorsorge-Darmspiegelung (Koloskopie) können gegebenenfalls Darmpolypen entfernt werden, die sich andernfalls zu Krebs entwickeln könnten. Nach 10 Jahren kann bei unauffälligem Befund eine Wiederholungskoloskopie durchgeführt werden. Alternativ ist ab dem Alter von 50 Jahren auch alle zwei Jahre ein immunologischer Test auf verstecktes Blut im Stuhl (iFOBT bzw. FIT-Test) möglich. Bei auffälligem Ergebnis wird zu einer Koloskopie geraten. Für Personen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko gelten spezifische Empfehlungen.
Zur Krebsfrüherkennungs-Richtlinie
Die Felix Burda Stiftung informiert mit ihrer neuen Aufklärungskampagne unter dem Motto "Die Schwarzwaldklinik informiert" mit der Titelmelodie und Originalszenen der 80er-Jahre-Serie über Präventionsmöglichkeiten und räumt mit Myten und Vorurteilen über die Darmkrebsvorsorge auf. Die Kernzielgruppe der gesetzlichen Darmkrebsvorsorge sind Frauen und Männer ab 50 Jahren. Diese Generation ist mit der Serie "Die Schwarzwaldklinik" aufgewachsen.
In TV-Spots werden Fragen beantwortet, ob man zur Vorsorge gehen sollte, obwohl man sich gesund fühlt; eine Darmspiegelung schmerzhaft ist; wie man das Krebsrisiko senkt und welche Vorsorge es gegen Krebs gibt.
Zu ausführlichen Infos zur Kampagne, Flyern und Plakaten auf www.felix-burda-stiftung.de
Weitere Links:
Deutsche Krebsgesellschaft: www.krebsgesellschaft.de
Deutsche Krebshilfe: https://www.krebshilfe.de/darmkrebsmonat/
Gastro-Liga: www.gastro-liga.de
Netzwerk gegen Darmkrebs e.V.: www.netzwerk-gegen-darmkrebs.de
Stiftung LebensBlicke: www.lebensblicke.de