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EPD 2013 - Landesverband Nord

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Bremen. Unter den Augen des „Bremer Roland“ fand um 13.00 Uhr eine Kundgebung mit der Aktion „Rote Tasche“ statt. Vor zahlreichen Teilnehmern aus verschiedenen Gesundheitsberufen (viele Kolleginnen aus den nahe gelegenen Praxen verbrachten ihre Mittagspause auf dem Marktplatz) und vielen interessierten Passanten sprachen Kerstin Bringmann (ver.di), Barbara Oltmann (BPW) und Ulrike Hauffe als Landesfrauenbeauftragte. Viele Passanten wurden neugierig und zeigten sich teilweise erschüttert über die derzeitigen Löhne im Gesundheitswesen. Bremer Schauspieler führten einen Sketch über die Gehaltssituation einer Krankenschwester im Vergleich zu einem Schlosser auf. Örtliche regionale Fernsehsender waren vor Ort.

Nach der Kundgebung auf dem Marktplatz hat die Arbeitnehmerkammer Bremen zur Gesprächsrunde geladen, an der ich als Vertreterin unseres Verbandes teilgenommen habe. Nach einer kurzen Begrüßung der Teilnehmer durch den Geschäftsführer der Arbeitnehmerkammer, Herrn Schierenbeck und Frau Hauffe (Landesfrauenbeauftragte) folgte eine angeregte und kontroverse Diskussion mit den ca. 60 Teilnehmern im Podium. Am Ende wünschten sich alle im Saal als Ziel: Den Equal Pay Day zukünftig schon am 01.01 begehen zu können. Eine gelungene Veranstaltung mit guter Präsenz in den Medien und Darstellung der Lohnfindung in den Gesundheitsberufen.
Sieglinde Baumann

Osnabrück. Der Startschuss der Aktionen rund um den EPD wurde am 04.03.13 mit einen Radiointerview einiger Schwerpunktpartner des EPD 2013 gegeben. Dies war auch der Höhepunkt von Heike Mette, Bezirksstellenleiterin in Osnabrück. Ihr Eindruck dazu: „Es war echt spannend und auch sehr aufregend, zur Hauptsendezeit um 18:00 Uhr über den Verband im Radio zu berichten.“

Am 08.03.13 konnte der Hebammenverband mit einem Infostand und szenarischem Spiel einer Geburt am Jürgensort auf die Missstände bei den selbstständigen Hebammen aufmerksam machen. Einen Aktionstag der Krankenpflege gab es am 19.03.13. Hier sind die Krankenpflegerinnen mit einem Krankenbett durch die Osnabrücker Innenstand unterwegs gewesen und haben Infomaterialien zum EPD verteilt. Dieses erweckte eine Menge Aufsehen. Weiter ging es dann mit dem Aktionstag der Altenpflege. Auch hier war Frau Mette teilweise mit vertreten und stellte fest, dass die Arbeit in der Öffentlichkeit von den Osnabrückern staunend und mit viel Interesse aufgenommen wurde. Es war aber erschreckend, wie viele Menschen den EPD nicht kennen. Am 21.03.13, dem eigentlichen EPD veranstaltet die ver.di-Jugend eine Sylvesterparty für Frauen, um zu zeigen, dass wir jetzt erst soviel verdient haben wie die Männer zu Sylvester.

Der Abschluss wurde durch eine Podiumsdiskussion im Rathaus Osnabrück gestaltet. Hier hielt Frau Steinmann von Gleichstellungsbüro Osnabrück einen Eingangsvortrag, anschließend folgte ein Impulsreferat zum Thema „ Belastung und Entlohnung in der Pflege“ von Herrn Hartmut Genz-Bideau. Danach eröffnete die Moderatorin Jessica Bloehm die Podiumsdiskussion zum Thema „Viel Dienst, wenig Verdienst. Hier diskutierten 35 Teilnehmer zusammen mit den Podiumsgästen Frau Verlage von ver.di, Frau Fietz als 1. Vorsitzende des Hebammenverbandes, Frau Doris Schiemann Professorin an der Uni Osnabrück, Herr Torbrügge als Pflegedirektor des Marienhospital Osnabrück und ich. Einig waren wir uns in dem Punkt, dass mehr Lobbyarbeit notwenig ist und der Organisationsgrad erhöht werden müsse. Zudem müssen Frauen lernen sich nicht unter Wert zu verkaufen und endlich angemessene Forderungen bzgl. des Lohnes stellen. Zur Auflockerung wurde das Ganze musikalisch von dem Duo Viva la Musica begleitet.
Anita Marini

Göttingen. Der BPW-Göttingen plante zum diesjährigen EPD eine Podiumsdiskussion mit den Schwerpunktpartnern. Diese Veranstaltung fand am 14.03.13 in der Paulinerkirche in der Zeit von 17:00 bis 19:00 Uhr statt.Leider blieb die Teilnehmerzahl mit 15 Interessierten hinter unseren Erwartungen. Dennoch war es eine sehr interessante Diskussion.

Als Podiumsgäste wurden Frau Bach-Reinert (ver.di), Frau Lantelmè-Kruse, Herr Mannigel (Diakonieverband Göttingen), Herr Ehl (Marburger Bund) und ich von der Moderatorin Friederike Kämpfe mit verschiedenen Fragen rund um das Thema konfrontiert. Am Ende waren sich alle einig. Es muss mehr Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden und auch die Politik muss diese Berufe lernen wertzuschätzen. Denn nur über diese Wege kann man mehr erreichen, hier sollten alle Teilnehmer an einem Strang ziehen und gemeinsam für die Ziele kämpfen. Anschließend wurden noch Einzelinterviews mit den Podiumsteilnehmern von der Presse durchgeführt. Hier konnte man noch mal seinen Standpunkt deutlich machen. Leider wurde unser Beitrag nicht veröffentlicht.
Anita Marini

Hamburg. MEHR Verdienst für viel Dienst - Unter diesem Motto hat das Organisationsteam des BPW Germany Club Hamburg e. V. in Kooperation mit dem Interkulturellen Frauenwirtschaftszentrum (Unternehmer ohne Grenzen e.V.) und Sabine Ziercke vom Verband medizinischer Fachberufe e.V. am 23. März 2013 in die Patriotische Gesellschaft im Alten Rathaus eingeladen. Nach der Eröffnung starteten wir direkt mit einem Speednetworking, in dem wir in Zweiergesprächen konkrete Fragestellungen, wie z. B. wo stehe ich zehn Jahren diskutierten. Sehr interessant war, dass sehr schnell viele Gemeinsamkeiten und Anknüpfungspunkte deutlich wurden, sodass die Gesprächszeit von zwei Minuten in allen vier Runden zu kurz war. Zum Glück konnte man nach der Podiumsdiskussion einen Teil der Gespräche fortführen.

Die Podiumsdiskussion leitete Funda Erler. Ihre Themenschwerpunkte sind neben Bildung, strukturelle und institutionelle Diskriminierung sowie kulturelle und sprachliche Vielfalt. Engagiert und sehr kompetent hat sie Diskussion zwischen den Vertretern des Marburger Bundes, des Hebammenverbandes, von ver.di für die Pflege, unseren Verband und dem Publikum geleitet. Alle Beteiligten konnten die Problematik zum Verdienst der Berufe für viel Dienst und Forderungen umfassend darstellen. Frau Erler war es wichtig, von allen Vertretern der Verbände zu erfahren, was sie konkret zur Unterstützung der Frauen in diesen Situationen leisten.

Auch wenn für Ärztinnen die Ausgangssituation im Vergleich zu den anderen Gesundheitsberufen konfortabel ist, haben sie bezüglich der Vereinbarkeit von Familie und Berufe die gleichen Probleme. Die hohe Arbeitsdichte ist ebenfalls eine Problematik, die alle Gesundheitsberufe verbindet. Trotz der unterschiedlichen Verdienstsituation von Ärztinnen, Hebammen, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellten und Zahntechnikerinnen konnten diverse Gemeinsamkeiten analysiert werden.

Eine verbesserte Berufsberatung und Aufklärung über die Rahmenbedingungen in den Gesundheitsberufen, sowie eine Stärkung unserer Kolleginnen in den Gehaltsgesprächen mit ihren Chefs blieb nicht nur Wunsch, sondern konnte im anschließenden Einzelcoaching von den Teilnehmerinnen direkt gestärkt werden. Ein Dankeschön an das Organisationsteam und insbesondere an Sabine Ziercke, die durch ihre kontinuierliche Netzwerkarbeit in Hamburg für unsere Berufe eine tolle Vorarbeit geleistet hat. Und natürlich hat sie die Kraft- und Energiespender für unsere (neuen) Berufsbezeichnungen verteilt. Bereits in der Eröffnung hat sie dafür viel Applaus bekommen.
Hannelore König

Ergänzend fanden um den 21.03.13 mehrere Veranstaltungen in Hamburg statt. Wir waren am 25.03.2013 Gast in der EPD-Veranstaltung der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Competence Center Gesundheit CCG, Hamburg mit dem Thema "Spielräume nutzen: Besser bezahlt - nur wie??". Neben einem Vortrag zum Thema "Bessere Bezahlung und Karrierechanchen für Frauen in Gesundheitsfachberufen von Frau Dr. Susanne Draes wurden anschließend in Kleingruppen zu den Themen "Möglichkeiten ausloten", "Spielräume nutzen", "Weichen stellen", "Potentiale erkennen" und Neue Perspektiven erkennen sehr erfolgreich diskutiert und Ergebnisse zur Umsetzung im Berufsleben gefunden.
S. Ziercke

Hannover. Es war das erste Mal, dass ich am Equal Pay Day teilgenommen habe. Als Petra Müllerstedt und ich am vereinbarten Treffpunkt ankamen, halfen wir noch ein wenig beim Aufbau mit und dann fiel - nach einer kurzen Vorstellungsrunde - der Startschuss.

Teilweise sprachen wir vorbeigehende Passanten an, doch überwiegend kamen diese auf uns zu und suchten das Gespräch.

Was mich positiv überraschte war, dass sich einige Männer für den Equal Pay Day interessierten und sich darüber glücklich zeigten, dass wir uns engagieren, denn auch ihre Frauen seien betroffen von der Ungleichbehandlung, stellten sie fest. Es entstanden tolle anregende Gespräche mit den Teilnehmern der Aktion, aber auch mit interessierten Passanten. Radio und Fernsehen waren auch vertreten. Auch wenn es furchtbar kalt war an dem Tag, vergingen die Stunden wie im Flug. Für mich war es ein toller Tag.
Ina Pökelmann

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