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Landesverband Nord

Eckernförde. Nachdem wir 2011 viele Kontakte geknöpft hatten und Kräfte mobilisieren konnten, wollten wir in diesem Jahr auch wieder auf uns aufmerksam machen. Zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Eckernförde haben wir für dieses Jahr den EPD geplant. Als Verbündete war die Projektleiterin der Beratungsstelle „Frau und Beruf“ dabei. Unser EPD fand schon am Vorabend des 23.03. statt, da wir den langen Donnerstag nutzen wollten. Im Rathaussaal zeigten wir am Abend den Film „We want sex“ mit anschließender Diskussion. Für tagsüber hatten wir im Foyer des Rathauses eine Ausstellung zum EPD aufgebaut, wo unser Verband eine ganze Schauwand mit unseren Anliegen und unseren Zielen gestaltete.
Eine Woche vorher hatten wir eine Pressekonferenz mit den ortsansässigen Zeitungen („Kieler Nachrichten“, „Eckernförder Zeitung“), auf der wir unser Anliegen vorgetragen haben und unsere Forderungen begründeten. Die Artikel fielen sehr verschieden aus, da ein Reporter den Titel des Filmes falsch interpretierte. Uns ist es wichtig, immer wieder auf unsere Situation und unsere Möglichkeiten, diese zu verändern, aufmerksam zu machen. Die Abendveranstaltung war leider nicht gut besucht, aber unser Meinungsaustausch sehr angenehm. Wir haben uns für das nächste Jahr wieder verabredet!
Sabine Blanke

Hamburg. Veranstaltungsort des EPD in Hamburg in Kooperation mit dem BPW und weiteren Frauenverbänden war das Haus der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg an der Trostbrücke. An der Podiumsdiskussion nahmen teil Corinna Nienstedt (Geschäftsführerin der Handelskammer Hamburg), Sabine Ziercke für den Verband medizinischer Fachberufe, Sylvia Tarves (Geschäftsführerin LEADING WOMEN – Personal- und Strategieberatung für Vermittlung von weiblichen Führungskräften und Gender Diversity Consulting) sowie Agnes Schreider (ver.di, stellv. Landesbezirksleiterin Hamburg). Auf dieser und vielen anderen Diskussionen zum EPD stellte ich fest: EPD - Das ist nicht nur Geschlechtergerechtigkeit bei der Lohnfindung, sondern auch Aufwertung der Dienstleistungsberufe, Gleichstellung von Frauen in der Erwerbsarbeit und Gleichstellung von Männern in der Sorgearbeit und und und
Sabine Ziercke

Hannover. "Rolle vorwärts – Wie schaffen wir Gleichstellung in Arbeit und Gesellschaft? Fair P(l)ay – neue Spielregeln auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft" - Unter diesem Titel hat das Niedersächsische Aktionsbündnis zum bundesweiten EPD 2012 in diesem Jahr am 23. März 2012 in Hannover auf die Entgeltunterschiede von 23 % zwischen Frauen und Männern aufmerksam gemacht. Mit Praktikerinnen aus Unternehmen, Politik, Wissenschaft und Medien hat das Bündnis die Gründe, wie die geringe Erwerbsbeteiligung, die häufig brüchige Erwerbsbiographien und die Rollenstereotypen diskutiert.
Anschließend haben wir gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Institutionen mit Infoständen, roten Schirmen, einer grüne Raupe und einem Flash-Mopp auf dem Platz der Weltausstellung auf den bundesweiten Equal Pay Day aufmerksam gemacht. Auf einer großen Plane auf dem Boden der Fußgängerzone konnten die Passanten ihre Meinung zu den Lohnunterschieden frei äußern. Hier haben sich für Anita Marini und mich sehr viele Gespräche zu den Veränderungen der Rollenbilder und den Lohnunterschieden ergeben. Währenddessen viele Frauen uns direkt unterstützt haben und den Aktionstag mit den roten Taschen kennen, haben wir mit vielen Männern sowohl konstruktiv als auch kontrovers diskutiert. Von Aussagen, dass wir als Frauen selbst Schuld sind und zu wenig fordern „uns sozusagen, dieses Gen für die Gehaltsverhandlungen fehlt“ bis hin zu konkreten Beispielen, dass Frauen tatsächlich deutlich weniger verdienen und keine Chancen beim Aufstieg haben, war alles dabei. Auch diverse Diskussionen zwischen Ehepaaren, Freunden, Mutter und Sohn konnten wir lostreten.
Mit dieser Aktion und vielen, vielen anderen können wir Aufmerksamkeit erzeugen und das Bewusstsein für diese Problematik schärfen. Allerdings ist auch klar, dass wir noch viele weitere Aktionen, ein Umdenken in den Unternehmen und in der Politik brauchen. Und: Frauen müssen lernen, ihre berechtigten Gehaltsforderungen zu formulieren und durchzusetzen.
Hannelore König
-> Zum TV-Bericht über die Aktion in Hannover.

Mecklenburg-Vorpommern.Am 23.03.2012 verteilten die Mitgliedsverbände des Landesfrauenrates in Mecklenburg-Vorpommern in vielen Städten eine Zeitung, die nur wie die Bild aussah. Ihre Thesen waren ganz anderen: Berichte, Kommentare und Nachrichten über die immer noch ungleiche Entlohnung von Frauen und Männern.

-> weiter zum Landesverband Süd
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