15.03.2016 | Fachinformation

Brutto-Stundenverdienste in Frauenberufen 2014 um acht Euro niedriger als in Männerberufen

Eine Sonderauswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt auf Basis von Daten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) anlässlich des Equal Pay Day am 19. März 2016, dass Berufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten, um rund acht Euro brutto in der Stunde geringer entlohnt wurden als männlich dominierte Berufe.

In typischen Frauenberufen wurden durchschnittlich zwölf Euro pro Stunde verdient, in typischen Männerberufen 20 Euro. Die Differenz beträgt damit fast 40 Prozent. Die Analyse berücksichtigt Erwerbstätige in der Privatwirtschaft in typischen Frauen- und Männerberufen. Hierbei handelt es sich um Berufe, in denen die Anteile von Frauen beziehungsweise Männern jeweils bei 70 Prozent und mehr liegen. Der Unterschied zwischen den Brutto-Stundenlöhnen in typischen Frauen- und Männerberufen bewegt sich seit 2001 auf hohem Niveau und hat sich im Untersuchungszeitraum nur leicht verringert.












Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin
Interner Bereich

Interner Bereich

für Mitglieder, Aktive und Berufsschullehrer.
Passwort vergessen? Zur Registrierung

Info-Center

Info-Center Tel: (0234) 777 28-0
Fax: (0234) 777 28-200
Mo-Do   08.00 - 17.00 Uhr
Fr.   08.00 - 14.00 Uhr
Kontaktformular Zur Geschäftsstelle

Rechtsberatung

für Mitglieder des Verbandes

(0234) 777 28-0 Telefonsprechzeiten:
Mo-Mi   11.00 - 15.30 Uhr
Fr.   10.00 - 13.00 Uhr
Zur Rechtsabteilung

"praxisnah" - das Verbandsorgan

"praxisnah" ist das Verbandsorgan des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. Es erscheint sechsmal ...Mehr lesen