Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

Die Ausbildungsordnung zur/m Zahnmedizinischen Fachangestellten trat am 01.08.2001 in Kraft und löste damit die alte Ausbildungsordnung zur/m Zahnarzthelfer/in ab.
Der duale Ausbildungsberuf ist über das Berufsbildungsgesetz geregelt und staatlich anerkannt.

Verantwortlich für Organisation, Überwachung und Qualität der Ausbildung sind die Landeszahnärztekammern. Sie werden durch Berufsbildungsausschüsse beraten, in denen je sechs Zahnärzte, Zahnmedizinische Fachangestellte und Lehrer vertreten sind.

Detaillierte Informationen finden Sie als pdf-Datei zum Downloaden im Berufsbild ZFA
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Bei der Novellierung der Ausbildung wurden nicht nur die Fortschritte in Medizin und Technik berücksichtigt, sondern auch die zum Teil massiv geänderten Anforderungen an die MitarbeiterInnen und die bildungspolitischen Formalien.

So wurden zu Gunsten der Assistenz bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen, der Kommunikation, des Qualitätsmanagements, der Prävention und Notfallkompetenz Teile des Bereiches Labor gekürzt.

Zugangsvoraussetzung
Auf Grund der Regelung der Ausbildungsordnung nach Berufsbildungsgesetz gibt es keine Zulassungsbeschränkung (Schulpflicht muss erfüllt sein), empfehlenswert ist ein guter Realschulabschluss.

Berufsbezeichnung
Zahnmedizinische Fachangestellte / Zahnmedizinischer Fachangestellter

Ausbildungsdauer
3 Jahre in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb

Berufliche Qualifikation
Zahnmedizinische Fachangestellte

Abschluss

Ausbildungsvergütung
Das BBiG regelt in § 17 den Vergütungsanspruch. Dort heißt es u.a. „Ausbildende haben Auszubildenden eine angemessene Vergütung zu gewähren. Sie ist nach dem Lebensalter der Auszubildenden so zu bemessen, dass sie mit fortschreitender Berufsausbildung, mindestens jährlich, ansteigt.“
Es existiert nur in ein aktueller Gehaltstarifvertrag für die Kammern Hamburg, Hessen, Westfalen-Lippe und das Saarland. Es ist zu empfehlen, die daraus resultierende Ausbildungsvergütung in den Vertrag zu übernehmen und den dazugehörigen Manteltarifvertrag als zusätzliche Vereinbarung für das Ausbildungsverhältnis aufzunehmen.

Mögliche Einsatzorte
Zahnarztpraxen aller Fachrichtungen, Krankenhaus im ambulanten und stationären Bereich, Krankenkassen, öffentliche Gesundheitsdienste, Institutionen und Organisationen des Gesundheitsdienstes.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der für Sie zuständigen Landeszahnärztkammer.