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EPD-Veranstaltungen 2010

Laut Statistischem Bundesamt liegt der Verdienstunterschied von Männern und Frauen in Deutschland weiter bei 23 Prozent. Mit durchschnittlich 14,51 Euro pro Stunde erhalten Frauen statistisch gesehen somit 4,39 Euro weniger als männliche Arbeitnehmer.

Damit ist der Gender Pay Gap, also der prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst zwischen Männern und Frauen unverändert geblieben.
Leichte Entwicklungen zeigen sich zwischen Ost- und Westdeutschland. In Westdeutschland ist er von 24 auf 25 Prozent gestiegen, in Ostdeutschland von sechs auf fünf Prozent gefallen. Deutschland bleibt damit auch europäisch gesehen am Ende der Liste.

Der Equal Pay Day am 26. März 2010 hat auf das Thema Entgeltgleichheit wieder verstärkt aufmerksam gemacht. Am Aktionstag ging es darum, die Diskussion über Ursachen und Folgen der Entgeltunterschiede in der Öffentlichkeit zu führen. Unser Verband fordert dabei nicht nur „gleiches Geld für gleiche Arbeit“, sondern auch „gleiches Geld für gleichwertige Arbeit“. Wir wollen auf unterschiedliche Karriere- und Verdienstchancen der frauentypischen Berufe aufmerksam machen und uns für eine gesellschaftliche Aufwertung von Frauenberufen einsetzen.

Die Ausweitung der Zahl der Arbeitsplätze für Frauen muss so gestaltet werden, dass es ihnen möglich ist, konstant Rentenanwartschaften zu erwerben – ohne dass darunter die Familienplanung leidet. Dafür sind ausreichende Betreuungs- und Versorgungsmöglichkeiten notwendig, damit Frauen mit unpopulären Arbeitszeiten nicht genötigt werden, auf eine Vollzeitbeschäftigung zu verzichten.

Den Auftakt machte Mainz (Foto) am 13. März. Weitere Aktionen am 26. März waren in:

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