20.5.2020 | Fachinformation

Prüfungsvorbereitung MFA

Liebe Auszubildende,

wir möchten euch auf diesem Wege alles Gute für die bevorstehenden Prüfungen wünschen und noch ein paar Tipps geben:
  • Am Tag vor der Prüfung nicht mehr zu intensiv lernen, lieber mal an die frische Luft gehen
  • Kommt in angemessener Kleidung zur Prüfung (evtl. Praxiskleidung)
  • Seid ca. ½ Stunde vor dem Prüfungstermin am Prüfungsort
  • Nehmt euch etwas zum Essen und Trinken mit
  • Auch Glücksbringer sind erlaubt
  • Die Prüfungsaufgabe langsam und genau durchlesen
Viel Erfolg wünscht euch eure Referatsleitung Medizinische/r Fachangestellte/r

Zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen haben wir einige besonders relevante Prüfungsaufgaben bzw. Prüfungssituationen zusammengefasst.

Zunächst wird die Prüfungsanforderung benannt, dann der gewünschte Durchführungsweg, abschließend häufige Fehlerquellen:

Empfang von Patient(innen)en

Durchführung
  • Freundliche Begrüßung der Patient(inn)en beim Betreten der Praxis
  • Telefoniert man in diesem Moment, durch kurzen Blickkontakt signalisieren „ich habe Sie wahrgenommen“
  • Auch immer die Kinder bzw. die Tiere begrüßen – sie freuen sich sehr darüber!
  • Elektronische Gesundheitskarte einlesen, hier auch auf die Gültigkeit achten!
  • Bei neuen Patient(innen)en:
  • Anamnesebogen den Patienten zum Ausfüllen geben (möglichst mit Kugelschreiber), sollte das jemanden nicht möglich, z.B. aufgrund einer vergessenen Brille, bitte Hilfe anbieten den Bogen gemeinsam auszufüllen
  • Bei bekannten Patient(innen)en: die Stammdaten abgleichen
  • Überprüfung der Telefonnummer: ist sie noch aktuell?
  • zu Patienten nicht „Du“ sagen sondern „Sie“, bei Jugendlichen evtl. fragen ob man „Du“ oder „Sie“ sagen darf, natürlich ist „Du“ erlaubt wenn man sich kennt.

Fehlerquellen
  • Keine Begrüßung der Patient(innen)en beim Betreten der Praxis
  • Nichtbeachtung von Patient(innen)en während man telefoniert
  • Sich mit Kollegen/Kolleginnen über Privates unterhalten während ein/e Patient/in auf die Aufnahme wartet
  • Kinder nicht begrüßen
  • Einfach zu jedem „Du“ sagen
  • Kein Abgleich der Stammdaten/Telefonnummer
  • Vergessen die elektronische Gesundheitskarte einzulesen

Blutdruckmessung

Durchführung
  • Patient muss 3-5 Minuten am Platz sitzen
  • Arm auflegen
  • Luftleere Manschette in passender Breite
  • Fest um den unbekleideten Oberarm (2 Finger dürfen zwischen Arm und Manschette passen)
  • Kennzeichnung der Manschette (wenn vorhanden) richtig platzieren
  • ca. 2,5 cm oberhalb der Ellenbeuge in Herzhöhe legen
  • Radialispuls aufsuchen
  • zügig aufpumpen bis 30 mm HG über Verschwinden des Radialispulses
  • Stethoskop an der ulnaren Seite der Ellenbeuge anlegen
  • Luft langsam (2-3 mm Hg/s) ablassen
  • Systolischen und diastolischen Wert dokumentieren

Fehlerquellen
  • Ruhezeit des Patienten (3-5 Min.) nicht beachtet
  • falsche Manschettenbreite
  • Manschette falsch angelegt/verkehrt herum angelegt
  • Radialispuls nicht aufgesucht/Puls an der falschen Stelle getastet
  • Manschette zu hoch aufgepumpt
  • zu schnelles ablassen, dadurch kann der Wert nicht richtig abgelesen werden
  • Stethoskop vergessen anzulegen
  • Luft nicht komplett abgelassen

Pulsmessung

Durchführung
  • Puls an der A. radialis (= Speichenschlagader) messen
  • auffinden an der Radialisseite des Handgelenkes (Daumenseite)
  • auflegen der 3 Fingerkuppen (Zeige-, Mittel und Ringfinger)
  • die Finger leicht hin und her bewegen, bis man sicher ist den Puls zu fühlen
  • feststellen ob der Puls regelmäßig schlägt
  • 15 Sekunden die Pulsschläge zählen, dann mit 4 multiplizieren , so hat man die Pulsschläge pro Minute (20 Schläge x 4 = 80 Schläge/Minute)
  • Alternativ kann auch 1 Minute ausgezählt werden (empfehlenswert bei z.B. Vorhofflimmern)
  • Ergebnis mit Maßeinheit in der Patientenakte dokumentieren

Fehlerquellen
  • Radialispuls nicht gefunden
  • mit eigenem Daumen Puls gemessen (Daumen ist nicht geeignet, da dieser eine recht dicke Arterie hat und dann nicht sicher ist welchen Puls man tastet)
  • Zeitvorgabe nicht eingehalten
  • nicht dokumentiert
  • Maßeinheit vergessen
  • an der falschen Stelle getastet (ulnarseitig)
  • keine Uhr dabei
  • es werden Zahlen genannt, die nicht durch 4 teilbar sind!!

Flächendesinfektion nach Kontamination

Durchführung
  • Handschuhe anziehen
  • Flüssigkeit mit in Desinfektionsmittel getränktem Zellstoff aufsaugen,
  • Wischdesinfektion mit geeignetem Flächendesinfektionsmittel u. Einmaltuch
  • Wischrichtung demonstrieren (von außen nach innen zur Verunreinigung hin),
  • Einwirkzeit beachten
  • vollständige Befeuchtung der Fläche
  • korrekte Entsorgung der benutzten Materialien

Fehlerquellen
  • Keine Handschuhe an
  • Normales Zellstofftuch zum Aufsaugen
  • Kein geeignetes Flächendesinfektionsmittel benutzt
  • Wischrichtung falsch
  • Einwirkzeit nicht beachtet
  • Stelle nicht vollständig benetzt
  • Falsche Entsorgung der benutzten Materialien

EKG anlegen

Durchführung
  • Patienten bitten, den Oberkörper und Knöchel frei zu machen und sich auf die entsprechende Liege legen
  • Schmuck, Handy, Uhr ablegen, andere Elektrogeräte ausschalten (Störungen)
  • Zimmertemperatur im Raum, ruhiger Raum
  • Kontaktgel oder Kontaktspray vorbereiten
  • Evtl. Brusthaare rasieren
  • EKG-Gerät einschalten oder Praxissoftware einstellen
  • Extremitätenelektroden anlegen:
    Rot rechtes Handgelenk, Gelb linkes Handgelenk
    Grün linker Fuß, Schwarz rechter Fuß
    (Tipp: an eine Verkehrsampel denken)
  • die Elektroden mit Gel/Kontaktspray befeuchten
  • Brustwandableitungen:
    V1 IV. ICR rechts parasternal
    V2 IV. ICR links parasternal
    V3 in der Mitte zwischen V2 und V4
    V4 V. ICR link in der Medioclavicularlinie
    V5 in der linken vorderen Axillarlinie auf derselben Höhe wie V4
    V6 in der mittleren Axillarlinie auf derselben Höhe wie V4
    (Intercostalraum = der Raum zwischen 2 Rippen)
  • Patienten bitten ruhig liegen zu bleiben, nicht sprechen, nicht lachen, damit es zu keinen Störungen kommt
  • EKG-Streifen ausdrucken und beschriften (mit Namen, Vorname, Geburtsdatum, Datum, Uhrzeit, ggf. Grund) oder im Computersystem abspeichern

Fehlerquellen
  • Patienten nicht aufgeklärt über den Ablauf des EKG
  • Brusthaare nicht rasiert, dadurch halten die Elektroden nicht bzw. sehr schlecht
  • Kein Kontaktgel/-spray verwendet
  • Falsches anlegen der Extremitäten- bzw. Brustwandableitungen, dadurch falsche Interpretation
  • Patienten nicht aufgeklärt, dass er ruhig liegen bleiben soll. Dadurch kann es zu Verwackelungen/Störungen bei den Aufzeichnungen kommen
  • Pat. nicht gebeten den Oberkörper und Knöchel frei zu machen
  • Pat. nicht gebeten Schmuck, Uhr und Handy abzulegen
  • Patient friert, Zitterartefakte im EKG
  • Kabel extrem verknotet, Störungen im EKG
  • EKG nicht beschriftet

Gesundheitsuntersuchung (Motivation)

Durchführung
  • Kassenleistung ab 35. Geburtstag
  • Anspruch jedes 3. Jahr
  • Ganzkörperstatus mit RR-Messung zur Hypertonieerfassung
  • Laboruntersuchungen: vollständiges Lipidprofil – Blutzucker (Diabetesmellitus)
  • Urinuntersuchung zur Erfassung von Nierenkrankheiten
  • Impfanamnese
  • Termin anbieten
  • zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr einmalig - Blutuntersuchungen nur bei Risikoprofil

Fehlerquellen
  • Falsches Alter genannt
  • Falschen Zeitraum der Untersuchungsintervalle genannt
  • Zusätzliche Laboruntersuchungen wie z.B. Blutbild genannt
  • Zusätzliche Untersuchung wie EKG und Sono genannt
  • Laboruntersuchungen nicht erklärt
  • Impfanamnese nicht erwähnt
  • Falsche Terminvergabe
  • Urinuntersuchung vergessen
  • Patienten über Umfang nicht korrekt aufgeklärt

Gewinnung von Mittelstrahlurin

Durchführung
  • Auffanggefäß (Becher mit Deckel) außen beschriften mit dem Namen des Patienten und Geburtsdatum (namensgleiche Patienten)
  • Den Becher und den Deckel nicht von innen berühren
  • Patient/Patientin sollen vorher die Hände waschen und den Genitalbereich reinigen
  • Der erste Harnstahl ist in die Toilette zu verwerfen
  • Der mittlere Harnstrahl muss, ohne Absetzen der Miktion (Unterbrechung des Harnlassens), im Becher aufgefangen werden
  • Der letzte Harnstrahl ist in die Toilette zu verwerfen
  • Der beschriftete Becher sollte gut verschlossen und unverzüglich zur Untersuchung gebracht werden (Patient/Patientin)

Fehlerquellen
  • Becher wurde nicht beschriftet
  • Becher wurde innen berührt (bei evtl. Keimzahlbestimmung muss der Becher innen „steril“ sein, dadurch kann es zu falschen Ergebnissen kommen)
  • Verunreinigung wenn Patienten sich nicht die Hände waschen oder den Becher innen berühren
  • Falsche Ergebnisse wenn sofort der 1. Harnstrahl aufgefangen wurde
  • Patient/in wurde nicht aufgeklärt über die Gewinnung eines Mittelstrahlurins
  • Keine Aufklärung des Patienten/Patientin über die Bedeutung des Mittelstrahlurins

Urinuntersuchung mit Teststreifen

Durchführung
Benötigte Materialien: frischer Mittelstrahlurin, Teststreifen, Stoppuhr, Handschuhe
  • Verfallsdatum der Teststreifen prüfen (steht auf der „Dose“)
  • Handschuhe anziehen
  • Dose öffnen und einen Teststreifen richtig entnehmen (Dose kippen, so dass Streifen nach vorne rutschen)
  • Dose sofort wieder verschließen
  • Frischen, als Mittelstrahlurin gewonnen Urin „aufschütteln“ (langsam mischen)
  • Urinbecher öffnen (Deckel entfernen)
  • Teststreifen kurz in den Harn eintauchen, so dass alle Testfelder bedeckt sind
  • Teststreifen darf nicht abgeknickt werden
  • Beim Herausziehen aus dem Becher, den Teststreifen an der seitlichen Kante abstreifen am Becherrand
  • Stoppuhr aktivieren
  • Vorgeschriebene Ablesezeit (nach Herstellerangabe) einhalten
  • Vorsicht – für Leukozyten gilt meist eine verlängerte Ablesezeit
    (Beispiel: ablesen nach 1 Minute, Leukozyten nach 2 Minuten)
  • Stoppuhr ausschalten
  • Farbvergleich bei guter Beleuchtung mit der Farbschablone des Originalgefäßes
    vornehmen (Teststreifen richtig neben Farbschablone [Originaldose] halten, allerdings dabei nicht die Dose berühren!)
  • Ergebnis schriftlich dokumentieren
  • Urin fachgerecht entsorgen

Fehlerquellen
  • Verfallsdatum nicht geprüft
  • Keine Handschuhe verwendet
  • Urin nicht aufgeschüttelt
  • Keinen frischen Mittelstrahlurin verwendet
  • Dose nicht sofort wieder verschlossen (Feuchtigkeit kann die Testfelder Farbumschwung verändern)
  • Teststreifen abgeknickt
  • Teststreifen zu lange in Urin eingetaucht
  • Kein Abstreifen des Teststreifen beim Herausziehen aus dem Becher
  • Ablesezeit nicht beachtet
  • Teststreifen falsch an das Farbschema (Dose) gehalten
  • Ergebnis nicht dokumentiert

Die venöse Blutentnahme

Durchführung
Benötigte Materialien:
Hautdesinfektionsmittel, Blutentnahmeröhrchen, Safety-Kanülen evtl. Adapter, Stauschlauch, Tupfer, Pflaster, Armpolster, Abwurfbehälter (Kanülenbox), Handschuhe, Nierenschale/Tablett
  • Handschuhe anziehen
  • Patient sitzt oder liegt
  • Arm auf Armpolster legen
  • Verfallsdatum kontrollieren
  • Stauschlauch anlegen, fachgerecht stauen (Radialispuls tastbar), höchstens 60 sec.
  • Vene an der möglichen Einstichstelle ertasten (palpieren)
  • Hautdesinfektion durchführen, Einwirkzeit von 30 Sekunden einhalten
  • Safety-Kanüle auf die benötigte Monovette aufsetzen
  • beim Einstich muss der Anschliff der Kanüle nach oben zeigen
  • Stauung lösen sobald Blut in die Monovette fließt
  • durch langsames Zurückziehen des Kolbens die Monovette füllen (Sarstedt)/Einstecken des Röhrchens in den Adapter und bis Makierung volllaufen lassen (Greiner)
  • lösen der Monovette von der Safety-Kanüle durch leichtes Drehen gegen den Uhrzeigersinn (Sarstedt)/Röhrchen aus Adapter ziehen (Greiner)
  • Monovette/Röhrchen langsam 1-2 mal schwenken
  • falls benötigt weitere Monovette/Röhrchen füllen
  • Tupfer über die Einstichstelle legen und die Kanüle zügig entfernen (Sicherheitskanüle fachgerecht bedienen), danach den Druck auf die Einstichstelle mit dem Tupfer verstärken
  • Patient drückt den Tupfer dann einige Minuten auf die Einstichstelle
  • Safety-Kanüle wird fachgerecht gesichert und in der Kanülenbox entsorgt
  • Pflaster auf die Einstichstelle kleben, aber vorher nachfragen, ob Patient eine bekannte Allergie hat

Fehlerquellen
  • zu langes Stauen – dadurch verfälschte Blutwerte bzw. Pat. hat Schmerzen
  • Einwirkzeit des Desinfektionsmittels wird nicht eingehalten
  • Falsche Monovette/falsches Röhrchen vorbereitet bzw. gefüllt mit Blut
  • verkehrte Reihenfolge bei mehreren Monovetten/Röhrchen
  • Falscher Einstich (Anschliff der Kanüle ist nicht oben) - verursacht Schmerzen beim Patienten
  • Monovette/Röhrchen nicht von der Safety-Kanüle nicht entfernt und beides zeitgleich aus der Vene entfernt – dadurch spritzt das Blut dass in der Monovette/Röhrchen vorhanden ist durch die Kanüle wieder heraus (Vakuum)
  • nicht ausreichend auf die Einstichstelle gedrückt bzw. drücken lassen – dadurch Hämatombildung
  • allergische Reaktion auf das Pflaster, wenn nicht nach einer Pflasterallergie gefragt wird
  • Einstichstelle nicht desinfiziert
  • Radialispuls nicht getastet
  • Adapter vergessen
  • Falsche Nadel/Sicherheitskanüle/Blutentnahmesystem
  • Material vergessen
  • Vene nicht palpiert/Vene nach Desinfektion erneut palpiert
  • Sicherheitskanüle wird einfach in die Nierenschale gelegt
  • Monovette/Röhrchen nicht geschwenkt
  • Desinfizierte Stelle mit Tupfer abgewischt
  • Handschuhe vergessen anzuziehen
  • Verfallsdatum nicht kontrolliert

Labor: Mikroskopieren I

Durchführung (außer Blutausstrich)
  • Lichtquelle einschalten
  • Präparat auf Objekttisch legen und in der Halterung befestigen
  • Okulare einstellen
  • 10-faches Objektiv für Grobeinstellung
  • Kondensor nach unten
  • die Hand an Makro-und Mikrometerschraube
  • die Blende schließen
  • Probe mäanderförmig durchsuchen
  • nach der Untersuchung das Präparat, je nach Infektionsrisiko, entsorgen

Fehlerquellen
  • keine Handschuhe angezogen
  • falsches Objektiv eingestellt
  • Kondensor nach oben gestellt
  • Kein Gefühl für die Einstellung bzw. Feineinstellung
  • Probe nicht mäanderförmig mikroskopiert
  • Präparat nicht ordnungsmäßig entsorgt

Die Infusion - Vorbereitung ohne Medikament

Durchführung
  • Patient ggf. Toilettengang anbieten
  • Hygienische Händedesinfektion
  • Verfallsdatum von allen Materialien überprüfen
  • Flasche an Infusionsständer hängen/auf festen Untergrund stellen
  • Kappe an Infusionsflasche entfernen ggf. desinfizieren des Gummistopfens
  • Öffnen der Verpackung des sterilen Infusionssystems
  • Rädchen (Durchflussregler) schließen/zudrehen
  • Infusionsbesteck in Flasche einstechen
  • Spätestens jetzt Infusionsflasche aufhängen
  • Spiegel einstellen/Tropfkammer bis zur Hälfte mit Flüssigkeit füllen
  • Entlüftungsventil öffnen
  • Durchflussregler öffnen
  • Schlauchsystem luftblasenfrei machen
  • Durchflussregler wieder schließen
  • Schlauchende an Durchflussregler fixieren
  • Geeignete Infusionskanüle/Braunüle, Stauchschlauch, Hautdesinfektionsmittel, Armpolster, Nierenschale, Tupfer, Pflaster, ggf. Infusionspflaster, Handschuhe f. Arzt, Abwurfbehälter bereitstellen

Fehlerquellen
  • Toilettengang nicht angeboten
  • Hygienische Händedesinfektion vergessen
  • Verfallsdatum nicht kontrolliert
  • Kein Armpolster dabei/Material vergessen
  • Tropfkammer nicht gefüllt
  • Durchflussregler nicht geschlossen
  • Später Durchflussregler nicht wieder geöffnet
  • Entlüftungsventil nicht geöffnet
  • Schlauchende auf Boden schleifen lassen

Die Infusion - Vorbereitung mit Medikament

Durchführung
  • Patient ggf. Toilettengang anbieten
  • Hygienische Händedesinfektion
  • Verfallsdatum von allen Materialien überprüfen
  • Flasche an Infusionsständer hängen/auf festen Untergrund stellen
  • Kappe an Infusionsflasche entfernen ggf. desinfizieren des Gummistopfens
  • Medikament unter sterilen Bedingungen aufziehen
  • Kanüle wechseln
  • Durch Gummistopfen einbringen
  • Ampulle an Infusion kleben bzw. Infusion beschriften
  • Beim Zuspritzen von mehr als 5 ml muss zwischenzeitlich Luft aus der Flasche aspi-riert werden – nur bei stehender Flasche möglich!
  • Öffnen der Verpackung des sterilen Infusionssystems
  • Rädchen (Durchflussregler) schließen/zudrehen
  • Infusionsbesteck in Flasche einstechen
  • Spätestens jetzt Infusionsflasche aufhängen
  • Spiegel einstellen/Tropfkammer bis zur Hälfte mit Flüssigkeit füllen
  • Entlüftungsventil öffnen
  • Durchflussregler öffnen
  • Schlauchsystem luftblasenfrei machen
  • Durchflussregler wieder schließen
  • Schlauchende an Durchflussregler fixieren
  • Geeignete Infusionskanüle/Braunüle, Stauchschlauch, Hautdesinfektionsmittel, Armpolster, Nierenschale, Tupfer, Pflaster, ggf. Infusionspflaster, Handschuhe f. Arzt, Abwurfbehälter bereitstellen, 2 Kanülen, Ampulle

Fehlerquellen
  • Toilettengang nicht angeboten
  • Hygienische Händedesinfektion vergessen
  • Verfallsdatum nicht kontrolliert
  • Kein Armpolster dabei/Material vergessen
  • Tropfkammer nicht gefüllt
  • Durchflussregler nicht geschlossen
  • später Durchflussregler nicht wieder geöffnet
  • Entlüftungsventil nicht geöffnet
  • Schlauchende auf Boden schleifen lassen
  • Ampullen entsorgt
  • Kanüle nicht gewechselt

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