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Equal Pay Day
Den Equal Pay Day (EPD) haben Frauen in den USA Mitte der 90er-Jahre etabliert. Die Idee von einem Tag der Entgeltgleichheit hat Business and Professional Women (BPW) von ihrer Schwesterorganisation im Jahr 2008 nach Deutschland geholt. Dabei geht es um jenen statistisch errechneten Tag, an dem Frauen das Jahresgehalt von Männern in der Tasche haben. Deutschland schneidet in diesem Vergleich sehr schlecht ab. Frauen erhalten knapp ein Viertel weniger Gehalt als Männer.
- im Jahr 2008 wurde der erste Equal Pay Day in Deutschland auf den 15. April festgelegt
- 2009 lag dieser Stichtag am 20. März
- 2010 war es der 26. März
- und 2011 der 25. März
- Auch 2012 sind wir nicht viel weiter gekommen. Der EPD wurde auf den 23. März berechnet
Zu einem Symbol des EPD ist das Tragen einer roten Tasche geworden. Rote Taschen stehen für rote Zahlen und dafür, dass Frauen weniger in der Tasche haben als Männer. Auch diese Inititative kam vom BPW und ist inzwischen bundesweit von vielen Frauenorganisationen übernommen worden.
Die konkreten Ziele dieses Tages sind:
- Die Debatte über Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen beleben
- Das Bewusstsein für das Ausmaß und die Tragweite des Problems schärfen
- Sensibilisierung und Mobilisierung aller beteiligten Akteurinnen und Akteure
- Stärkung der Frauen, damit sie aktiv und eigenverantwortlich handeln
- Reduzierung der Entgeltschere in Deutschland
Equal Pay Day 2012
Der Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern beträgt in Deutschland 23 Prozent. Deshalb haben wir auch 2011 bei den Aktionen zum Equal Pay Day mitgemacht.
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