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Equal Pay Day
Den Equal Pay Day (EPD) haben Frauen in den USA Mitte der 90er-Jahre etabliert. Die Idee von einem Tag der Entgeltgleichheit hat Business and Professional Women (BPW) von ihrer Schwesterorganisation im Jahr 2008 nach Deutschland geholt. Dabei geht es um jenen statistisch errechneten Tag, an dem Frauen das Jahresgehalt von Männern in der Tasche haben. Deutschland schneidet in diesem Vergleich sehr schlecht ab. Frauen erhalten knapp ein Viertel weniger Gehalt als Männer.
- im Jahr 2008 wurde der erste Equal Pay Day in Deutschland auf den 15. April festgelegt
- im Jahr 2009 lag dieser Stichtag am 20. März
- im Jahr 2010 ist es der 26. März
Zu einem Symbol des EPD ist das Tragen einer roten Tasche geworden. Rote Taschen stehen für rote Zahlen und dafür, dass Frauen weniger in der Tasche haben als Männer. Auch diese Inititative kam vom BPW und ist inzwischen bundesweit von vielen Frauenorganisationen übernommen worden.
Die konkreten Ziele der Initiative Rote Tasche sind:
- Die Debatte über Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen beleben
- Das Bewusstsein für das Ausmaß und die Tragweite des Problems schärfen
- Sensibilisierung und Mobilisierung aller beteiligten Akteurinnen und Akteure
- Stärkung der Frauen, damit sie aktiv und eigenverantwortlich handeln
- Reduzierung der Entgeltschere in Deutschland
- Etablierung des bundesweiten Equal Pay Day
EPD-Veranstaltungen 2010
Der Equal Pay Day am 26. März 2010 wird auf das Thema Entgeltgleichheit wieder verstärkt aufmerksam machen. Am Aktionstag geht es darum, die Diskussion über Ursachen und Folgen der Entgeltunterschiede in der Öffentlichkeit zu führen.
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