26.05.2010

Neue Ausstellung im Berliner Naturkundemuseum zeigt Parasiten

Eine neue Ausstellung im Berliner Naturkundemuseum lenkt den Blick auf eine Lebensform, auf die Menschen durchweg mit Abscheu und Ekel reagieren: „Parasiten – life undercover“ widmet sich mit großer Detailfreude Parasiten – jenem Teil der Tierwelt, der für sich meist raffinierte Überlebensstrategien entwickelt hat, dadurch aber auch ein großes Gefahrenpotenzial für Mensch und Tier aufweist. Unterstützt wird die Ausstellung von Bayer HealthCare.

Zur Eröffnung der Ausstellung gab Dr. Wolfgang Plischke der Hoffnung Ausdruck, dass mit der Unterstützung dieser Ausstellung die Aufklärung der breiten Bevölkerung weiter vorangetrieben werde: „Durch die wachsende Verbreitung von Parasiten ist auch die Gefahr von parasitär übertragenen, teilweise sogar tödlichen Krankheiten gestiegen. Als forschendes Unternehmen stellen wir uns unmittelbar den aktuellen Herausforderungen. Denn wir wollen Verantwortung für die Welt von morgen übernehmen, die sich spürbar wandelt“.

„Parasiten – life undercover“ präsentiert Modelle, Präparationen und Plastinate von Parasiten. So gibt es ein Modell einer Malariamücke in 60-facher Vergrößerung zu sehen, Fischfilets mit Heringswürmern oder eine Vampirfledermaus, die an einem Schaf Blut saugt. Ein amerikanischer Riesenleberegel, Blutegel, Zecken, Wanzen und Würmer sind als Plastinate ausgestellt.

Besonderes Augenmerk wird auf die Folgen des Klimawandels und des zunehmenden internationalen Reiseverkehrs gelegt, wodurch der Ausbreitung von Parasiten kaum mehr Grenzen gesetzt werden.

„Parasiten – life undercover“ läuft vom 4. Mai bis zum 25. Juli im Berliner Naturkundemuseum und wird danach als internationale Wanderausstellung in weiteren Städten zu sehen sein.

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