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09.03.2010
Chikungunya breitet sich auf Inseln im Indischen Ozean aus
Von Madagaskar und den Malediven wurden in den letzen Wochen erneut Fälle von Chikungunya-Fieber gemeldet. Das berichtet das CRM, Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf. Unter anderem waren wiederholt auch deutsche und französische Touristen betroffen. „Reisende sollten sich daher möglichst effektiv vor Mückenstichen schützen, denn eine Impfung gibt es nicht“, rät PD Dr. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM.
Die Krankheit ist 2006 in der Öffentlichkeit bekannt geworden, als ein Ausbruch auf der Insel La Reunion zu über 250.000 Erkrankungen geführt hatte. In der Folge verbreitete sich der Erreger über Indien, Singapur, Thailand bis nach Malaysia und führte auch dort zu zahlreichen Erkrankungen. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland bei 29 Personen nach einem Aufenthalt in einem der Länder Chikungunya diagnostiziert und gemeldet. Typische Symptome sind neben Fieberattacken Kopf- und Gliederschmerzen, die oft wochenlang anhalten können.